Endspiel zum Jubiläum

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Wenige Tage nach dem 50.Geburtstag ihres Trainers können Gothas Volleyballanhänger am Sonnabend schon wieder ein 50. Jubiläum feiern. Das Heimspiel gegen evivo Düren ist nämlich das fünfzigste Erstligaspiel des VC Gotha. Die alles entscheidende Begegnung um den Einzug in die Play-Offs beginnt um 20:00 Uhr in der Ohrdrufer Goldberghalle.


Es ist eines der wichtigsten Spiele der letzten beiden Jahre in der 1.Bundesliga für die Gothaer, dieses Jubiläumsspiel. Mit einem Sieg über den direkten Konkurrenten Düren könnte sich der VC Gotha zum ersten Mal für die prestigeträchtige Runde der besten acht Mannschaften qualifizieren und eine von großen finanziellen Problemen geprägte Saison, sportlich zu einem ausgezeichneten Ende bringen.

Gänzlich anders die Situation bei den Gästen. Für den Vorjahreshalbfinalisten und Europapokalteilnehmer wäre das Verfehlen der Play-Offs eine mittlere Katastrophe, denn nicht zuletzt sind an dessen Erreichen, nach entsprechenden Verlautbarungen aus dem Verein, auch zusätzliche Sponsorengelder gekoppelt. Überhaupt waren die Ansprüche vor dieser Saison in Düren wesentlich höhere. Wie im Vorjahr wollte man im Konzert der Großen mitspielen und strebte wieder einen Podestplatz an. Doch seit Monaten läuft evivo diesem Ziel hinterher. Der Weggang ihres Topscorers Christian Dünnes zum Ligakonkurrenten Generali Haching und der verletzungsbedingte Ausfall des erfahrenen Nationalspielers Stefan Hübner konnte nie wirklich kompensiert werden. Erst der 3:0- Erfolg über Bottrop öffnete den Westdeutschen wieder die Tür zu den Play-Offs.

Der VC muss also am Sonnabend mit einer zu allem entschlossenen Mannschaft rechnen, die um ihre letzte Chance kämpft. Von daher liegt der Druck eindeutig bei den Gästen, zumal sich der VC schon im Hinspiel als das damals bessere Team erwies und mit 3:0 gewann.

Ein Hintertürchen haben beide Teams noch in petto. Sollte der punktgleiche CV Mitteldeutschland zu Hause gegen den amtierenden Deutschen Meister VfB Friedrichshafen verlieren, zieht auch das am Sonnabend unterlegene Team auf Grund des besseren Satzverhältnisses noch als Achter in die Play-Offs.

Doch soweit wollen es die Gothaer gar nicht erst kommen lassen. „Wir haben es selbst in der Hand, uns aus eigener Kraft zu qualifizieren. Wir wollen gar nicht nach Spergau schauen müssen“, gab Trainer Jörg Schulz die Marschroute vor.

Die Mannschaft jedenfalls ist heiß auf zumindest zwei weitere Spiele. Als Siebenter würde man dann gegen den VfB Friedrichshafen spielen, der Achte hat Generali Haching als Play-Off-Gegner. Alle Gothaer Spieler sind fit und auch Ariel Hilman scheint nach seiner Verletzung rechtzeitig in Form.

Natürlich baut die Mannschaft am Sonnabend wieder auf die lautstarke Unterstützung von den Rängen. Gemeinsam mit den Fans soll dieses Jubiläumsspiel zu einem weiteren Volleyball-Highlight in der Goldberghalle gemacht werden.
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