Gothaer Judoka im Trainingscamp

Ein gutes Gleichgewicht und etwas Geschick waren beim Floßspiel gefragt, hier musste man versuchen sich gegenseitig vom wackelndem Floß zu schieben. Leroy Saul (links) und Martin Schottmann lieferten sich einen spannenden Kampf.
Sport, Spiel und Spaß ist das Motto des Trainingscamps, das die Judoka des FSV 1950 Gotha ihrem Nachwuchs in der ersten Herbstferienwoche abhielten. Neben den abwechslungsreichen Judotrainingseinheiten mit Athletik-, Technik- und Taktiktraining kam natürlich auch der Spaß nicht zu kurz. Spiele, eine Schnitzeljagd auf dem Krahnberg, Lagerfeuer, Grill- und Kinoabend, sowie die Übernachtung in der Turnhalle lockerten das Camp auf.
Ein Höhepunkt war natürlich der Besuch des neuen Stadtbades, indem sich die Kinder schon besser auskannten als ihre Trainer und das „Takeshi-Spiel“, indem versucht werden musste einen Parkur möglichst unbeschadet zu überstehen. Dazu wurde die Turnhalle in eine Hindernisbahn aus verschiedensten Sportgeräten verwandelt, die unter Ausnutzung aller Deckungsmöglichkeiten von den Kindern in 10 Minuten so häufig wie möglich absolviert werden musste. Einziger Haken, ein zweites Team durfte mit Bällen und dem „Pendel des Todes“ versuchen die Kandidaten aus dem Rennen zu schießen. Wer getroffen wurde musste an den Anfang zurück und den Parkur von neuem beginnen.
Das spielen und trainieren sich nicht ausschließen wurde nach 10 Minuten anrennen gegen die Tücken der Hindernisse und anfliegenden Bälle deutlich. Gänzlich unbemerkt hatten die Kinder ein straffes Konditionsprogramm durchlaufen.

Von erfolgreichen Sportlern lernen


Mit Sarah Vogel, Sophie König, Pio Wittek und Fabian Meyer konnte man zudem den eigenen erfolgreichen Nachwuchs als Betreuer für das Camp gewinnen. So zeigte Fabian eine Festhaltetechnik, die er am Landesleistungsstützpunkt (LLS) Jena trainiert und übte sie anschließend zusammen mit den Kindern. Das er durch und durch Judoka ist, wird bei einem Blick in Fabians Terminkalender deutlich. Nach vier Tagen als Betreuer im Judocamp, ging es für den U18 Schwergewichtler am Freitag ins polnische Olesnica, wo er mit einer Auswahl des LLS Jena an einem Turnier der europäischen Judounion teilnahm. Dort konnte er als einziger männlicher Starter für Thüringen eine Bronzemedaille gewinnen. Im Anschluss trainierte er im internationalen Trainingscamp vor allem mit Judoka aus den osteuropäischen Ländern. Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es am Montag nach den Herbstferien Richtung Kienbaum zum Lehrgang des Bundestrainers, den er aber pünktlich verlassen muss, um nicht die Landesmannschaftsmeisterschaft der U18 in Harpersdorf zu verpassen. (TT)
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