Jetzt gilt es

Gotha: Innenstadt | Die 1. Damenmannschaft des VC Gotha spielt in der kommenden Saison in der Thüringenliga. Trainer Matthias Braune stellte sich den Fragen von Wolfgang Mengs.

Zunächst einmal Glückwunsch zum Aufstieg.
„Danke. Die Glückwünsche gebe ich gerne an die Mannschaft weiter, die diese hauptsächlich verdient hat.“

Am Ende war der Aufstieg ja noch in Gefahr. Wie hat die Mannschaft den Protokollfehler, der vier Punkte kostete aufgenommen?
„Ja, das war schon ein ganz blödes Ding. Da willst du in der Vorbereitung alles richtig machen, wirst durch Kleinigkeiten beim Ausfüllen des Protokolls abgelenkt und schon übersiehst du etwas. Ich trage selbstverständlich dafür immer noch alleine die volle Verantwortung, aber daran erkennt man auch, wie wichtig die korrekte Arbeit des Kampfgerichtes ist. Denn dieser Fehler hätte bei der Einwechselung sofort auffallen müssen und nicht erst nach Ablauf beider Spiele. Die Mannschaft war natürlich erst einmal fassungslos, aber hat sich dann schnell wieder gefangen gehabt und Verständnis für diesen Fehler gezeigt. Alle Spielerinnen legten mir gegenüber ein sehr faires, sportliches und professionelles Verhalten an den Tag. Ich rechnete gleich nach dem ersten Schock alle Möglichkeiten durch und konnte zu meiner Entlastung hinsichtlich der verpassten Aufstiegschance, die Mädels beruhigen.“

Sie haben die Mannschaft im Saisonverlauf von Sabrina Fruhwirth übernommen, die inzwischen Mutter geworden ist. War der Einstieg schwer?
„Zu keinem Zeitpunkt. Ich erkannte sofort, dass ich eine harmonierende Truppe übernommen hatte, die Spaß am Volleyball hat und engagiert beim Training und im Wettkampf arbeitet. Sabrina hat da gute Arbeit geleistet.“

Wie schätzen Sie die Mannschaftsstärke ein? Reicht diese für die Thüringenliga?
„Jede Mannschaft hat Stärken und Schwächen. In wieweit unsere Stärken für die neue Herausforderung Thüringenliga reichen, kann ich zum heutigen Zeitpunkt noch nicht einschätzen. Wenn wir ehrlich sind, hat ja auch überhaupt niemand zu Beginn der letzten Saison damit gerechnet, dass ein Aufstieg möglich sein wird. Wir müssen unsere Stärken, wie harte Aufschläge, ein gutes Stellungsspiel sowie eine geschlossene Mannschaftsleistung in jedem Spiel abrufen. Ein Problem könnte eventuell unsere körperliche Verfassung hinsichtlich der Körpergröße sein. Wir müssen aber auch sehen, dass wir uns aus zwei Teams neu formiert haben und unsere Zielstellung der Klassenerhalt war. So hatten wir keinen Grund, nach der Thüringenliga zu schauen und uns über andere Dinge den Kopf zu zerbrechen. Um so schöner ist es den Aufstieg geschafft zu haben. Dies spricht für die Mannschaft. Auf jeden Fall wollen wir das Abenteuer Thüringenliga, mit der erneuten Zielstellung „Klassenerhalt“, angehen. In der KGS „Herzog Ernst“ haben wir dafür die besten Trainings- und Spielbedingungen.“

Wie geht es in der kommenden Saison weiter? Bleiben Sie Trainer und wird sich die Mannschaft verändern?
„Wir werden zweimal pro Woche trainieren und versuchen Arbeit, Studium und Schule mit dem Training und Spielbetrieb in Einklang zu bringen.
Ich werde nach dem heutigen Stand bis Januar Coach bleiben, da ich mich ab Februar beruflich verändern werde und Gotha dadurch verlassen muss. Vielleicht ergibt sich die Möglichkeit, wenigstens die restlichen Spiele bis Saisonende mit zu bestreiten. Wir werden zwei Abgänge und einen Neuzugang haben.“

Vielen Dank und für die kommende Saison viel Erfolg.
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