Judo - Kampf um den Holzmichel

Tristan Jung blieb als leichtester Schwergewichtler nicht auf der Strecke. Nach grandioser Kampfleistung und technisch sehenswerten Aktionen musste er sich erst im Finale dem Strausberger Leon Brassel geschlagen geben.
Lebt den der alte Holzmichel noch - ja er lebt noch und zwar in Form eines Judo-Pokalturniers im sächsischen Aue. So sind es auch „De Randfichten“, die den Holzmichelpokal in den einzelnen Altersklassen des Turniers gestiftet haben. Zum 10-jährigen Jubiläum reiste erstmals die schlagkräftige U11 des FSV 1950 Gotha in die ehemalige Bergbaustadt am Fuße des Erzgebirges.
Mit 14 Kämpfern stellten die Residenzstädter das größte Thüringer Team, des mit 277 Kämpfern aus 41 Vereinen gut besuchten Turniers. Vor allem zahlreiche Vereine aus Tschechien hatten sich angesagt. Für die Gothaer Trainer ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl des Wettkampfes, nach den Erfolgen in Thüringen wollte man einen Blick über den Tellerrand wagen.

Kopf-an-Kopf-Rennen mit Potsdam

Weiters Selbstvertrauen gab das Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem UJKC Potsdam um die Pokalwertung in der U11. Judokenner wissen, der UJKC Potsdam ist ein Schwergewicht im deutschen Judosport. Olympiasiegerin Yvonne Bönisch, erfolgreiche 1. Bundesligamannschaften der Frauen und Männer und zahlreiche Erfolge im Nachwuchssport sind die Aushängeschilder der Brandenburger.
Am Ende hatte der UJKC die Nase vorne und konnte sich somit den „Holzmichel“ in der U11 Altersklasse holen. Für die Gothaer stand, bis auf eine Ausnahme, mindestens eine Medaille pro angetretener Gewichtsklasse zu Buche. Ein traumhaftes Ergebnis angesichts der starken nationalen und tschechischen Konkurrenz. So konnten Tina Schuchhardt, William Menger und Kevin Bakseev Gold gewinnen, Sophie Stichling, Tristan Jung und Rene Stichling wurden jeweils Zweite. Mit Bronze durften sich Eileen Bastek, Karen Berogian und Josephine Bastek schmücken.
Freude machten aber auch die Kämpfer, die keine Medaillenränge erreichten. Mattis Faulstich zum Beispiel zeigte enormen Einsatz und technisch sehr gutes Judo. Allerdings hatten die 2007-er und 2006-er Jahrgänge bei diesem Turnier noch nicht die Durchsetzungskraft gegen ihre älteren Gegner, sodass die Medaillen vor allem den ältesten Jahrgängen 2004 vorbehalten blieben.
Für die Zukunft ist die Formierung eines Wettkampfteams geplant, mit gemeinsamer Anreise am Vortag und Übernachtung im KiEZ Schneeberg ist schon ein erster Schritt in diese Richtung gemacht. (TT)
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