Judo Wartburgpokal - Manchmal kann Pech auch silberfarben sein!

Lediglich Tina Schuchhardt gelang am ersten Wettkampftag der Coup, sie holte den Einzelpokal bei den U10 Mädchen bis 23,6 Kilogramm. (Foto: Silvio Stichling)
Am Ende war es wieder ein zweiter Platz für die Gothaer Judoka, dieses Mal in der Gesamtvereinswertung und knapp war es obendrein, denn der erstplatzierte PSV Eisenach war nur magere drei Punkte vor den Gothaern und sicherte sich somit den Wartburgpokal. Zuvor waren die Judoka vom FSV 1950 Gotha an den zwei Wettkampftagen in der Werner Aßmann-Halle 12 mal im Finale gescheitert. Trotz sehr guter Leistung in den Vorkämpfen waren die knapp 40 Judoka aus der Residenzstadt scheinbar irgendwie vom Pech verfolgt. Pech ist ja bekanntermaßen schwarz, für die FSV Judoka war es an diesem Wochenende silberfarben. Dabei kamen die meisten Silbermedaillen am ersten Wettkampftag zustande. Der JC Frankfurt/Oder, schon in Vorwendezeiten als Kaderschmiede bekannt, war mit 20 Kämpfern angereist und hatte fast in jeder Gewichtsklasse einen Topkämpfer für das Finale gestellt. Mit 47 Punkten gewannen die Frankfurter dann auch souverän die Tageswertung, Gotha belegte Platz 4. Einzig Tina Schuchhardt (u10, -23,6) gelang es am Samstag aufs oberste Treppchen zu kommen. Der zweite Wettkampftag lief ohne die starken Judoka aus Frankfurt/Oder über die Bühne und schon besserte sich die Goldbilanz. Arne Hirsch (U14, -43 kg), Dimitrij Korakin (U14, -60 kg), Isabell Grimm (U17, -40kg) und Sohie König (U17, -70 kg) sicherten sich die ersten Plätze. Mit diesen wichtigen Punkten konnte sich Gotha auch in der Gesamtwertung deutlich verbessern und denkbar knapp hinter dem gastgebenden Eisenachern festsetzen. Besonders positiv fiel die U10 des FSV Gotha auf, sie konnte fast in der gesamten Breite eine makellose Bilanz aufweisen, lediglich in den Endkämpfen zeigten sie noch Nerven. Für die U17 ist mit dem Wartburgpokal die Saison abgeschlossen für die kleinen Fighter stehen noch ein Turnier in Leipzig und das traditionelle Gothaer Weihnachtsturnier am 22. Dezember auf dem Plan. In der sächsischen Judohochburg Leipzig wird man erstmals mit einer kleinen Auswahl von sechs Kämpfern teilnehmen. (TT)
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