Judoka Fabian Meyer gewinnt Bronze bei U17 Sichtungsturnier in Herne

Fabian Meyer gegen Daniel Messelberger (Bayern) im kleinen Finale der DEM U18 Anfang des Jahres. Auch beim Sichtungsturnier in Herne musste sich der Gothaer seinem Dauerrivalen knapp geschlagen geben, hier allerdings schon im Halbfinale. Am Ende konnte der Schwergewichtler vom FSV 1950 Gotha einen sehr guten dritten Platz erkämpfen. (Foto: Schauseil)
Mit Fabian Meyer und Pio Wittek waren zwei Judoka aus Gotha zum Bundessichtungsturnier der U17 nach Herne gereist. Im Vorfeld hatte man sich noch einmal in Hannover zusammen mit der U21 und polnische Judoka auf den Höhepunkt des zweiten Wettkampfhalbjahres vorbereitet. Fabian war zudem beim U18 Lehrgang des Bundestrainers in Kienbaum geladen, wo er ein straffes und anstrengendes Trainingsprogramm zu absolvieren hatte. Gut vorbereitet startete Pio Wittek mit einem Freilos und einen Sieg in den Wettkampf der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm. In der nächsten Runde hatte er allerdings mit Paul Pink ein echten Brocken zu bewältigen. Der Sachse ist amtierender Deutscher Meister, ein Jahr älter als Pio und zudem eigentlich eine Gewichtsklasse höher im Rennen. Gegen den austrainierten Pink hatte Pio dieses Mal noch keine Chance, da fehlten sicher noch das ein oder andere Kilo, um mithalten zu können. Nach einem Armhebel des Deutschen Meisters waren die Medaillenträume dann auch leider ausgeträumt, Pio verletzte sich leicht am Ellenbogen und musste infolgedessen die Segel streichen. Bei Fabian Meyer lief es anfangs gut. Nach ersten Siegen hatte er mit Daniel Messelberger (Bayern) aber im Halbfinale einen alten Bekannten vor sich. Im Kampf um Platz drei der Deutschen U18 Meisterschaft verlor er gegen den Bayer knapp. Auch dieses Mal war Messelberger einen Deut besser. In der Verlängerung, im Judo Golden Score genannt, verlor Fabian erneut knapp. Sicher war es auch ein Kopfsache, der Unterschied war am Ende minimal. Im Kampf um Bronze ließ er sich die Butter aber nicht mehr vom Brot nehmen und belegte somit unter den Augen der Bundestrainer einen hervorragenden dritten Platz.
Das im Kampfsport die Psyche eine sehr große Rolle spielt, ist nicht verwunderlich, steht man seinem Kontrahenten doch Auge in Auge gegenüber. Pio Wittek konnte angeleitet durch Trainer Tobias Tejkl schon einige Techniken aus der Sportpsychologie erfolgreich umsetzen, mit Fabian wird die Arbeit auf diesem Gebiet nun intensiviert. Die männlichen Judoka aus Thüringen konnte in Herne eine weitere Bronzemedaille und eine Silbermedaille erkämpfen, die Thüringer Kämpferinnen holten beim Pendant in Holzwickede zwei Bronzemedaillen. Herne, 8.11.2014
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