King of Cross in Mühlberg - Eine Schlammbowle zum Dessert

Strahlender Sonnenschein und milde 17 Grad – das ist eigentlich zum Laufen viel zu warm. Warum also nicht die eine oder andere Abkühlung mitnehmen. Beispielsweise am Lochnäss. Zweimal mussten die 600 Läufer, die sich über einen Parcours mit 12 Hindernissen quälten, an Hindernis 6 durch einen etwa 1,5 m tiefen Graben. Mit belebenden 6 Grad hatte das Wasser, abgesehen von dem Schlamm am Grund, fast Badequalität – allerdings nur für die ersten Läufer.
Sie lieben Bewegung und das Laufen in der freien Natur. Sir glauben an ein Rennen, speziell für Läufer, die ihr Glück im Gelände suchen. Das ist die Idee des Helbing King of Cross, der am 1. November 2015 zum zweiten Mal stattfand. Die Idee dazu hatte 800-m-Olympiasieger Nils Schumann aus Erfurt, der schon Tage zuvor die Strecke von 8 km Länge rund um die Mühlburg abstecken ließ.
Vom Sportplatz Mühlberg ging es über den Bach(sprung), eine Wiese hinauf, über die Himmelsleiter (die Treppen) ganz hoch auf die Mühlburg. Durch den Burggraben und über den Gustav-Freytag-Weg verlief die Strecke entlang der Nordwand, die entweder einmal, also 8 km, oder zweimal, 16 km, bewältigt werden musste. Nach Lochnäss, einem Kriechhindernis, einem Heuhaufen, einem Reifenstapel und weiteren „schicken“ Schikanen wartete eine wohltemperierte Schlammbowle auf die Teilnehmer. Vier ausgebaggerte Gräben, gefüllt mit feinster Schlammbrühe, mussten über-, in manchen Fällen auch durchwunden werden. Die Freiwillige Feuerwehr Mühlberg sorgte mit einer kräftigen Dusche für den nötigen Gleiteffekt durch das Hindernis und am Ende für saubere Läufer im Ziel.
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