Starkes Feld trotz Mutaz-Absage

Iwan Uchow/Russland.
 
Hallensprecher Dieter Adler
Arnstadt: Jahnsporthalle |

Weltklasse trifft sich beim 37. Hochsprung mit Musik in Arnstadt. Iwan Uchow und Tia Hellebaut als Favoriten gehandelt:




Es ist ein bisschen wie die Mischung aus „Und ewig grüßt das Murmeltier“ und „Dinner for one“. Auch bei der 37. Auflage der Arnstädter Traditionsveranstaltung Hochsprung mit Musik könnte es heißen: „The same procedure as last year, Mister Triebel?“ „Yes“, lautet die prompte Antwort vom Vater des Erfolgs-Meetings. Denn wie in jedem Jahr kann er heute noch nicht definitiv sagen, wer von den Spitzenathleten letztendlich am Samstag über die Latte fliegen wird. Über den Stand der Vorbereitungen sprach der Allgemeine Anzeiger vorab mit Hubertus Triebel.

Wie ist der Stand? „Natürlich hatte ich wieder einen Wunschzettel geschrieben. Da standen gerade bei den Frauen große Namen wie Anna Tschitscherowa, Blanka Vlasic und Swetlana Schkolina drauf. Leider musste ich mich nun von einem nach den anderen verabschieden. Anna und Blanka lassen die Hallensaison aus, bzw. verschieben ihr Comeback auf das Frühjahr und Swetlana hat sich verletzt.“


Und nun? „Keine Angst. Wir sind nicht umsonst zum wiederholten Male zum weltbesten Spezial-Meeting gekürt worden. Ganz sicher werden unsere Zuschauer wieder voll auf ihre Kosten kommen. Denn wir haben es auch in diesem Jahr wieder geschafft und ein tolles Feld für Arnstadt verpflichten können.“


Auf wen können wir uns genau freuen? „Bei den Frauen haben wir mit Tia Hellebaut (Belgien) die Olympiasiegerin von Peking am Start, die Spanierin Ruth Beitia, die Russin Irina Gordejewa und die beiden Schwedinnen Emma Green und Ebba Jungmark. Die deutschen Farben könnte Marie-Laurence Jungfleisch (Ludwigshafen) hochhalten.“


Und bei den Männern?
„Da freue ich mich besonders, dass der 2,40-m-Springer Iwan Uchow wieder nach Arnstadt kommt. Er hat bei uns bereits dreimal gewonnen. Zugesagt haben auch Weltmeister Jesse Williams (USA), Ex-Europameister Alexander Schustow und Vizeweltmeister Alexej Dmitrik (beide Russland). Der Teilnahme des Dresdner Matthias Haverney ist fraglich genauso wie bei Falk Wendrich aus Wattenscheid. Wenn es sich der 17-Jährige Falk zutraut, dann trifft er auf ein starkes Feld. Leider hat Mutaz Essa Barshim aus Katar abgesagt. Es spring zeitgleich beim `Russischen Winter´. Statt seiner ist jetzt der Vizeeuropameister von 2012 Raivydas Stanys aus Litauen im Gespräch. Vielleicht können wir aber noch das eine oder andere Bonbon präsentieren. Mit dabei ist auf alle Fälle auch der Russe Sergey Mudrov.“


Sind die ganz großen Höhen zu erwarten? „Das wird sich zeigen, in wie weit die Damen und Herren in Form sind. Unser besonderer Schwingboden in der Turnhalle am Jahnsportpark ist auf alle Fälle für große Höhen prädestiniert. Wenn es bei den Männern über 2,40 m und bei den Frauen über die 2,05 m geht, muss ich wieder mit dem Hut rum gehen. Aber das tue ich gern, dafür lohnt sich das.“


Apropos Geld. Alles beisammen?
„Zum Glück konnten wir mit der Sparkasse Hessen-Thüringen einen neuen Titelsponsor gewinnen. Und dank der anderen weit über 80 Geldgeber ist der Etat gesichert.“


HINWEIS: 37. Hochsprung mit Musik in Arnstadt, 2. Februar 2013, Sporthalle „Am Jahnsportpark“ Arnstadt, Käfernburger Straße 2a, Start des Kinder- und Jugend-Cups um 10 Uhr, der Hauptwettkampf beginnt um 13.30 Uhr

www.hochsprung.de/
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