Ein Herz mit Herz

  Günthersleben-Wechmar: Studnitzhaus | Neben vielen anderen macht sich Wolfgang Herz um die Entwicklung der Vereinstätigkeit in Günthersleben-Wechmar verdient:

GÜ-WE. Jeden Tag kümmern sich in Thüringen tausende Menschen um Dinge, die man nicht in Euro und Cent abrechnen kann. Sie arbeiten ehrenamtlich in Vereinen und Verbänden und sorgen dafür, dass in ihrer Stadt und in ihrem Dorf vieles hinter den Kulissen geschieht, das man erst auf dem zweiten Blick sieht. Das ist ganz viel notwendige Arbeit, für die es meist nur ein dickes Dankeschön gibt. Einer dieser vielen Menschen, der sich um die ehrenamtliche in gleich zwei Vereinen verdient gemacht hat, ist Wolfgang Herz aus Günthersleben-Wechmar. Bescheiden wie er ist, teilt er das ihm entgegengebrachte Lob gern und häufig mit anderen Vereinsmitgliedern, die man im Übrigen hier getrost an seiner Stelle ebenfalls würdigen könnte. Seit 30 Jahren, exakt mit der Gründung des Heimatvereins, ist Wolfgang Herz Mitglied und seit vielen Jahren im Vorstand, jetzt sogar als 2. Vorsitzender. In dieser Funktion und darüber hinaus „weil es richtig viel Spaß macht“, wie er sagt, organisiert er alle Feste mit, wie Kirmes, Laubmännchenfest, Weihnachtsmarkt, ist Moderator beim Guggenspektakel und wirkte kürzlich im Theaterstück „Kirchendonner um Sankt Viti“ als Herzog Ernst I. erfolgreich mit.


“Angefangen hat alles aus Spaß an der Freude“, erzählt der zurückhaltende Herz. „Heute mache ich alles, was Arbeit macht, und was andere nicht so gern machen möchten“, plaudert er und kann sich ein lachen dabei nicht verkneifen. Denn, „ich mache es immer noch gern. Und erst recht, wenn es solchen Spaß macht und wenn man sieht, dass man mit seiner Arbeit Erfolg hat. Auch wenn die Arbeit im Vorfeld Stress bedeutet, so ist es doch schön zu sehen, wie man damit Menschen motivieren kann.“ Zu Beginn seiner ehrenamtlichen Arbeit im Heimatverein ist Wolfgang mit Knut Kreuch auf den Dachböden des Ortes rumgekrochen und hat verstaubte, historische Sachen gesammelt. Über die Jahre hat sich der Heimatverein zu einem der aktivsten Vereine im Ort entwickelt. Über die Jahre hat sich der Heimatverein zu einem der aktivsten Vereine im Ort entwickelt. „Dabei fühle ich mich nicht wichtiger oder mehr wichtig als die anderen Vorstandsmitglieder. Unsere Schatzmeisterin Anita Liebezeit bucht hunderte von Rechnungen im Jahresverlauf, Grit Schack als Schriftführerin kümmert sich zudem um die Vermietung des Landhaus Studnitz, Holger Harting pflegt die Verbindung in die Gruppen, Elisabet Hochberg organisiert den Weichnachtsmarkt und wir alle zusammen arbeiten an den Vorbereitungen und an der Durchführung unserer Veranstaltungen. Da sind einfach alle gefordert“, gibt sich Wolfgang Herz bescheiden und macht Werbung in eigener Sache: „Denn am 2. November findet zudem die Veranstaltung zum 30-jährigen Bestehen unseres Vereins statt und da wollen wir uns auch mal selbst feiern.“ Im Karneval ist es ähnlich. Auch hier ist Herz mit Herz immer wieder gefragt. „Allerdings bin ich hier nicht im Vorstand sondern nur im Elferrat engagiert. Hier kümmere ich mich um die Pressearbeit. Nachdem ich viele Jahre in der Jungen Männerschaft meine Auftritte auf der Bühne hatte bin ich in diesem Jahr eher einen Auftritt mit meinem Freund Frank Supplieth. Natürlich gibt es auch noch viele Dinge neben der Pressearbeit zu tun. Das gilt aber für alle Mitglieder. Im kommenden Jahr begehen zudem die `Burgenlandkracher´ die Guggenmusikanten des Wechmarer Carneval Verein ihr 10-jähriges Bestehen. Da starten wir bereits jetzt mit den Vorbereitungen und natürlich auch mit der Pressearbeit. Vielleicht stehe ich auch wieder als Moderator auf der Bühne. Mal sehen was die Zeit so bringt und ob es nicht bessere Alternativen gibt“, schaut Wolfgang Herz schon jetzt einmal voraus und weiß, dass er sich auch dann wieder in die Entwicklung der Vereinstätigkeit in seiner Gemeinde ehrenamtlich einbringen wird.
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