Konfuzius sagt...

Waltershausen: Salzmannschule | Salzmannschule in Schnepfenthal zeigt beim Tag der offenen Tür ihr Konfuzius-Klassenzimmer|||


„Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern“, sagt Konfuzius. Übersetzt heißt das für die Schüler der Chinesisch-­Gruppe der Salzmannschule in Schnepfenthal: Die etwa 1800 Schriftzeichen lernen, um das Abitur im Fach Chinesisch zu bestehen.
Im Fach Chinesisch? „Ja, genau“, sagt Dirk Schmidt, der Direktor der Salzmannschule. „Wir bieten als Sprachen­gymnasium neben den »üblichen« Fremdsprachen auch Japanisch, Arabisch und eben Chinesisch an. Darüber hinaus entstand bei uns in Kooperation mit dem Konfuzius-Institut Leipzig ein Konfuzius-Klassen­zimmer.

• Das Konfuzius-Klassenzimmer an der Salzmannschule ist eine gemeinnützige Bildungseinrichtung unter der Leitung des Schuldirektors. Bisher ist es das einzige Konfuzius-Klassenzimmer
bzw. Konfuzius-Institut in Thüringen.
• Mit Zustimmung des Kultusministeriums ist die Einrichtung des Konfuzius-Klassenzimmers an der Salzmannschule im April 2011 von der chinesischen Seite genehmigt worden. Die Arbeit des Klassenzimmers beruht auf der Kooperation der Salzmannschule Schnepfenthal mit dem Konfuzius-Institut Leipzig.
• Ziel des Klassenzimmers ist zum einen, den Chinesischunterricht an der Salzmannschule weiter auszubauen und zum anderen die Salzmannschule als ein Stützpunkt für den deutsch-chinesischen Dialog in Thüringen zu etablieren. Es ist unser Anliegen, durch die Vermittlung der chinesischen Sprache und Kultur bestehende Vorurteile abzubauen und das Miteinander der Völker und Kulturen zu fördern.

Neben dem regulären Chinesischunterricht für Schule: der Salzmannschule Schnepfenthal kann das Konfuzii Klassenzimmer folgendes anbieten:
• Chinesisch-Schnupperunterricht, bei Bedarf auch an Ihrer Einrichtung
• Abendsprachkurse für Interessierte
• Vorbereitungskurse für den Austausch mit China, wie z.B. interkulturelle Trainings für Unternehmen
• die Durchführung von Tagen der offenen Tür
• die regelmäßige Durchführung von Vorträgen zur chine sischen Kultur, Architektur, Kunst und Landeskunde
• die Gestaltung von Ausstellungen zu chinesischer Kunst und Kultur
• die Organisation von Kochkursen
• die Veranstaltung von Feiern zu chinesischen Festen
• chinesische Filmabende für Interessierte
• chinesische Spiel-Abende, z. B. Majiang oder chinesisches Schach

SPEZIELL FÜR SCHULEN:
• die Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften zur Sprach-und Kulturvermittlung für Schüler anderer Schulen
• die Vermittlung von Schulpartnerschaften für interessie Schulen in Thüringen
• die Betreuung von Schüleraustauschprojekten und Sprach-/Kulturwettbewerben wie z.B. den „Ostasien-Wettbewerb“ und „Chinese-Bridge“
• die Durchführung von den international anerkannten HSK-Prüfungen mit entsprechenden Vorbereitungskurs
• Weiterbildungsveranstaltungen für Chinesischlehrerinnen

Zum Tag der offenen Tür am kommenden Samstag, 28. Januar, steht von 12 bis 17 Uhr nicht nur diese Einrichtung im Fokus des Besucherinteresses. „Für uns ist es eine große Hilfe beim Lernen“, sagt Anna-Lena Rönnert, die inspiriert durch eine China-Reise mit den Eltern auf die Sprache und das Land aufmerksam wurde und geduldig Schriftzeichen büffelt.
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1 Kommentar
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Silke Rönnert aus Gotha | 25.01.2012 | 12:20  
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