Malzeit in Gü-We ...

Günthersleben-Wechmar: Rathaus | Günthersleben-Wechmar lud ein zum 15. Neujahrsmal:

Es gibt Neujahrsempfänge und es gibt das Neujahrtsmal in Gü-We. Fast bis auf den letzten Platz gefüllt war der wie immer, bedingt durch den Fasching, festlich geschmückte Bürgersaal in Günthersleben-Wechmar zum 15. Neujahrsmal. Der Einladung von Bürgermeister Frank Ritter waren auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Vertreter von Politik, Kultur und den Vereinen sowie viele verdienstvolle Bürger gefolgt.

Filmreif präsentierte sich allerdings vorerst nur der geschmückte Saal, getreu dem Motto der diesjährigen Saison des Wechmarer Carneval Vereins: "Auf ihr Narren seid zu Gast, in Wechmars größten Filmpalast!" Die Gesangseinlagen vom Chor der Burgenlandschule unterbrachen ein ums andere mal starke Mikrophonübersteuerungen. Auch ging Bürgermeister Ritter die Eröffnungsrede nicht ganz so flüssig über die Lippen wie gewohnt. Das hatte wohl mit den ungewohnten Reimen zu tun. Aber mit Start in die heiße Karnevalphase gibt sich das sicher auch wieder.

Dafür machte der multimediale Jahresrückblick 2012 der Burgenlandschule Appetit auf die Höhepunkte im gerade begonnenen Jahr. Mit dem nächsten Guggenspektakel vom 5. bis 7. Juli, dem 400. Geburtstag von Christoph Bach, der am 19. April und mit einer Ausstellung gefeiert wird, sowie dem 1. Wechmarer Landhaustheater im September können sich Einheimische wie Gäste wieder auf große Veranstaltungen freuen. Insgesamt werden in der Gemeinde, der Kirche und in den Vereinen in diesem Jahr 160 Veranstaltungen stattfinden.

Gedämpft ist allerdings die Freude, wenn man an die schwere wirtschaftliche Situation der Einheitsgemeinde denkt. Der fehlende Haushalt, die Sorgen beim Kommunalen Finanzausgleich und die klammen Kassen lassen keine großen Sprünge in der Gemeinde zu. "Wir müssen 2013 etwas kleinere Brötchen backen", sagte Bürgermeister Frank Ritter und steckte die nächsten Ziele der Gemeinde ab. Mit der Beseitigung der Baumängel am Kindergarten Wechmar und dem Ausbau am Kindergarten Günthersleben stehen die nächsten Aufgaben vor der Gemeinde.

Dringenden Gesprächsbedarf gibt es laut RItter in Sachen Gemeindezusammenschluss zwischen Günthersleben-Wechmar und Schwabhausen. Hier wolle man die Weichen stellen, solange es noch in die Richtung der Freiwilligkeit geht. Eine Absage erteilt hat das Gemeindeoberhaupt allerdings einem Konstrukt aus Gü-We, Schwabhausen, der Apfelstädtgemeinde und Ohrdruf. "Wir wollen kein Stadtteil von Ohrdruf werden", sagte Ritter in Richtung Landesregierung.

Musikalisch mit dem Chor der Burgenlandschule und eine Gastständchen der Wechmarer Mühlenpfeifer, hier hatten sich auch die Mikrophone beruhigt, ging der offizielle Teil zu Ende. Bei Fettbrot mit Gurke, Brötchen und Knackwürstchen sowie den verschiedensten Getränken nutzen die meisten Gäste den Abend für angeregte Gespräche.
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