Partnerschaftsbesuch im Sinne des Élysée-Vertrag in Frankreich

Vor dem Rathaus in Confolens
  Vom 9. bis 13. August 2013 weilte eine Delegation des Partnerschaftsvereins Georgenthal- Confolens in der Partnerstadt in Frankreich.
Nach der 1200 Km langen Fahrt startete sofort das umfangreiche Besuchsprogramm. Am Nachmittag wurde in der Kindertagesstätte von Confolens im Auftrag des Bürgermeisters Herrn Schneider ein Geschenk der Gemeinde Georgenthal übergeben.
Dem Vereinsvorsitzenden von Georgenthal Horst Jaeckel wurde versprochen, dem Plüschhund aus der Georgenthaler Steiner GmbH, einen Namen zu geben und Bilder zu malen. Er soll, so die Leiterin, das Maskottchen der Einrichtung werden.
Parallel dazu wurden der Bibliothek als Gastgeschenk des Georgenthaler Vereins, deutsche Bücher übergeben und mit Frau Liegl, der Bibliothekarin aus Georgenthal, die auch Vereinsmitglied ist, eine Zusammenarbeit, vereinbart.
Beim anschließenden Empfang im Rathaus betonten der Bürgermeister Jean-Luois Dutriat, der Vereinsvorsitzende Jaeckel sowie Bürgermeister Schneider in dem von ihm verlesenen Grußwort,
die bis in die Städtepartnerschaft reichende Bedeutung des Élysée-Vertrags, denn 50-zigstes Jubiläum in diesem Jahr begangen wird.
Dieser deutsch-französische Freundschaftsvertrag wurde am 22. Januar 1963 von Bundeskanzler Konrad Adenauer und vom französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle im Pariser Élysée-Palast unterzeichnet. Dieses Abkommen über die deutsch-französische Zusammenarbeit hat die beiden Nachbarn in Europa nach langer „Erbfeindschaft“ und verlustreichen Kriegen seitdem immer mehr zusammengeführt. Die Georgenthaler wiesen darauf hin, dass erst mit der Deutschen Wiedervereinigung, tatsächlich mit Leben erfüllte Partnerschaften mit Kommunen im Osten Deutschlands entstehen konnten.
Damit war aber das Programm für die leicht übermüdeten Gäste noch nicht beendet. In einem Dorf in der Nähe von Confolens wurde unter freiem Himmel im handumdrehen ein Picknick aufgebaut und die Gäste erlebten die sprichwörtliche französische Esskultur im wahrsten und schönsten Sinne.
Die Vereinsvorsitzende Chantal Gauthier übergab den Gästen je ein prägefrische 2€ Münze, die den Élysée-Vertrag würdigt. Die Gäste schenkten dem Verein unter anderem Bier für deren traditionelles "Sauerkrautfest"
Kurz vor Einbruch der Dunkelheit wurde die Picknickeinrichtung eben so plötzlich und schnell, wie sie entstanden war, wieder abgebaut.
Da sich das Einzugsgebiet von Confolens über viele Kilometer erstreckt, hatten manche Gäste mit den Gastgebern noch bis zu 45 Minuten Fahrzeit hinter sich zu bringen, um die Unterkunft, die wie immer in den Familien war, zu erreichen. Und auch dort war meist noch nicht ans ins Bettgehen zu denken.
An den 3 folgenden Tagen absolvierten die Gäste mit den Gastgebern ein umfang- und abwechslungsreiches Programm. Die Besuche einer Keramikmanufaktur, der römischen Thermen in Chassenon und des schöne Tals der Dordogne in Perigord sind Beispiele.
Sehr beeindruckend war auch, das vom Vereinsmitglied Christian Gorce aus Confolens entworfene und seinen Malschülern in 16 Einzelbildern gemalte Bild "Das Erbe des Vaters". Es ist dem Vermächtnis des genialen Künstlers und Erfinders Leonardi da Vinci gewidmet.
Mir vielen guten Eindrücken und Erlebnissen versehen, wurden die deutschen Gäste am 13.8. wieder verabschiedet, natürlich nicht ohne, dass diese die französischen Freunde im nächsten Jahr zum Besuch nach Georgenthal eingeladen hätten. Dieser Besuch wird dann das 10. Treffen im Rahmen der Partnerschaft.

Horst Jaeckel
Vorsitzender
Partnerschaftsverein
Georgenthal-Confolens
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