Sie pflanzen jedes Jahr den Baum des Jahres

Vor wenigen Tagen haben Werner Meier und Ortschronist Axel Braun eine Elsbeere, Baum des Jahres 2011, gepflanzt.
Der Heimatverein Friemar e.V. engagiert sich seit 1972 sehr aktiv für seine Gemeinde. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Friemar bereits 874. Heute leben in der Gemeinde etwa 1200 Einwohner. Trotz seiner bescheidenen Größe kann sich das Vereinsleben durchaus sehen lassen.

Besonders aktiv ist allerdings der Heimatverein. Regelmäßig treffen sich die Arbeitsgruppen des Vereins, um neue Naturdenkmale im Ortes anzulegen und die bereits geschaffenen zu erhalten. Die rund 80 Mitglieder rund um den Vereinsvorsitzenden Kurt Fleischmann kümmern sich unter anderem um den Girnbrunnen, den Rethbrunnen, Siebenbrunnen und den Schulplatz mit seiner Waidmühle und der Steinallee. In der Trachtengruppe, der Spinstube und bei den Natur- und Heimatfreunden wird Traditionspflege groß geschrieben. 2011 werden Veranstaltungen wie das Heimatfest am 29. Mai, das große Stauseefest im Juni, das Erntefest und die Adventsfeier Friemar beleben.

Die Arbeitsgemeinschaft der Natur- und Heimatfreunde Friemar beschloss vor geraumer Zeit, jedes Jahr den Baum des Jahres auf der Gänseweide anpflanzen zu lassen. Einwohner und Freunde der Gemeinde, Freundeskreise oder auch Schulklassen werden hierfür weiterhin als Paten gesucht. Einige Bäume wurden bereits gepflanzt und die Paten wurden auf einem Baumschild verewigt. Für 15 Bäume, wie die Rotbuche, Eibe, Hainbuche, Wildbirne, Wacholder, Weißtanne, Schwarzpappel, Waldkiefer und auch den diesjährige Baum des Jahres, die Elsbeere, werden noch Paten gesucht. Diese kümmern sich dann um den Erhalt und die Pflege des Baumes. Ein Festtag oder besonderer Ehrentag, wie eine goldene oder silberne Hochzeit könnte ein Anlass sein, eine solche Patenschaft zu übernehmen. Interessierte können sich bei Kurt Fleischmann oder Werner Meier in Friemar unter Telefon 036258/52267 melden.

Auch bei Ortschronisten Axel Braun, er hilft ebenfalls im Heimatverein aktiv mit, kann man sich zu solcher Patenschaft informieren. Jeder Baumpate wird auf einem Namenschild an "seinem" Baum verewigt. Noch ist genügend Platz um auf der Gänseweide weitere Bäume zu pflanzen.
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Florian Storch aus Gotha | 27.04.2011 | 12:00  
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