Starke Schule in Gotha

Stephan Fauth (Verband der Wirtschaft Thüringens e.V.) übergibt Urkunde an die zweitplatzierte Staatliche Regelschule „Conrad Ekhof“ bei der Preisverleihung „Starke Schule“ in Thüringen, v.l.n.r. Kay Senius (Regionaldirektion Sachsen-Anhalt – Thüringen der Bundesagentur für Arbeit), Anastasia Gerasimov (Schülerin), Detlef Rommert (Schulleiter), Stephan Fauth (Verband der Wirtschaft Thüringens e.V.) (Foto: Pierre Johne)
 
Gewinner und Partner bei der Preisverleihung „Starke Schule“ in Thüringen, v.l.n.r. Prof. Dr. Roland Merten (Staatssekretär Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur), Kay Senius (Regionaldirektion Sachsen-Anhalt – Thüringen der Bundesagentur für Arbeit), Anastasia Gerasimov (Schülerin), Detlef Rommert (Schulleiter), Stephan Fauth (Verband der Wirtschaft Thüringens e.V.), Maren Hullen (Gemeinnützige Hertie-Stiftung) (Foto: Pierre Johne)
Gotha: Regelschule Conrad Ekhof | „Starke Schulen“ in Thüringen: Die Staatliche Regelschule „Conrad Ekhof“ in Gotha hat erneut den Landespreis des bundesweiten Schulwettbewerbs „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ gewonnen. Schüler und Lehrkräfte nahmen vor wenigen Tagen in Erfurt die Preise entgegen. Der Wettbewerb prämiert die herausragende Arbeit, die diese Schulen bei der Vorbereitung ihrer Schüler auf die Berufswelt leisten.
„Meinen Glückwunsch an die drei Thüringer Siegerschulen. Mit dem Preis wird das Engagement für den so wichtigen Übergang von der Schule in die Ausbildung und das Berufsleben ausgezeichnet. Die prämierten Projekte und Angebote zeigen, dass unsere Schüler für den Übergang in den Beruf fit gemacht werden. Das verdient unsere Anerkennung“, würdigte Thüringens Bildungsminister Christoph Matschie die Preisträger.

Den mit 5000 Euro dotierten ersten Platz belegt die Lobdeburgschule in Jena. Die Staatliche Regelschule „Conrad Ekhof“ in Gotha erreichte den zweiten Platz und bekommt 3500 Euro für ihr erfolgreiches Qualitätsmanagement-System und ihr systematisches Schulentwicklungskonzept. Die Schule schließt Bildungsverträge mit Schülern und Eltern und bietet eine Vielzahl praxis- und zielorientierter Berufsmaßnahmen an. Mit dem dritten Platz und 2000 Euro wurde die Staatliche Regelschule „Johann Wolfgang von Goethe“ in Eisenach ausgezeichnet.

Alle „Starken Schulen“ leisten hervorragende Arbeit in einem oft sehr schwierigen Umfeld. Angesichts des demographischen Wandels und des daraus resultierenden Fachkräftemangels wird diese Arbeit zunehmend wichtiger. Studien belegen, dass insgesamt 20 Prozent der Jugendlichen eines Jahrgangs nicht über die notwendigen fachlichen und sozialen Kompetenzen für die Berufswelt verfügen. Ihre Schüler zur Ausbildungsreife zu führen, erreichen die
„Starken Schulen“ vor allem durch eine Öffnung nach innen und außen: Groß geschrieben wird die Gestaltung von Schule als Lebensort, die Zusammenarbeit der Lehrkräfte mit Eltern, Sozialarbeitern, Sonderpädagogen und Berufsberatern der Agentur für Arbeit sowie die Kooperation mit Unternehmen und Berufsschulen.

„Wir können als Gesellschaft nicht auf ein Fünftel jedes Jahrgangs verzichten. Die ‚Starken Schulen’ in Thüringen zeigen, dass es anders geht. Sie fördern ihre Schüler individuell, entwickeln Unterricht und Lernprozesse kontinuierlich weiter und sehen die Vielfalt ihrer Schüler als Chance. Damit ermöglichen sie ihren Schülern eine aktive und selbstbestimmte Teilhabe am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben. Nur so kann Chancengerechtigkeit hergestellt und für alle Jugendlichen eine echte Anschlussperspektive ermöglicht werden“, sagt Dr. Antje Becker, Geschäftsführerin der Hertie-Stiftung, stellvertretend für die Projektpartner.

Der mit 210.000 Euro dotierte Wettbewerb „Starke Schule“ wird alle zwei Jahre von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Bank Stiftung durchgeführt. Bewerben können sich alle allgemein bildenden Schulformen, die zur Ausbildungsreife führen. Aus den fast 700 Einsendungen des aktuellen Wettbewerbs ermittelte eine Jury mit Experten aus Bildung, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die Landessieger.
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