Aus dem Polizeibericht - Verkehrsgeschehen, Straftaten und Kurioses

Verkehrsgeschehen:


Am 10. April in der Zeit von 14:00 bis 22:00 Uhr wurde durch ein unbekanntes Fahrzeug der Torpfosten der gemeinsamen Toreinfahrt der Firmen Magna und Eichsfelder Schraubenwerk in Heiligenstadt unterm Hünenstein beschädigt. Der Schaden beträgt 2000 Euro.

Am 13. April, gegen 09:45 Uhr, erschien ein 31-jähriger Mann in der Polizeiinspektion Eichsfeld in Heiligenstadt, um Anzeige zu erstatten. Dabei nahm die aufnehmende Beamtin Alkoholgeruch wahr. Aus diesem Grund wurde dem Mann ein Alkoholtest angeboten, der 0,54 Promille ergab. Da der Anzeigeerstatter aber mit einem Opel zur Dienststelle gekommen war, wurde der Mann ins Krankenhaus gefahren, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Im Anschluss wurde er wieder mit zur Dienststelle genommen, wo letztendlich auch seine Anzeige zu Protokoll gebracht werden konnte.

Am 13. April gegen 15:00 Uhr verunglückte ein 32-jähriger Mann mit seiner nicht zugelassenen Crossmaschine im Bereich der Mühle „Redemann“ in Weißenborn. Der genaue Unfallhergang konnte bis dato noch nicht eindeutig geklärt werden, da der Schwerverletzte noch vor Eintreffen der Polizei ins Krankenhaus abtransportiert wurde. Zeugen für den Unfall gibt es vermutlich nicht. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, war auch die Crossmaschine bereits weggeräumt worden. Die Ermittlungen in dieser Sache dauern an.

Am 14. April gegen 11:45 Uhr wurde ein 30-Jähriger mit seinem VW mit roten Kennzeichen im Rotental in Berlingerode angehalten und kontrolliert. Da der Fahrer nach Alkohol roch, wurde ein Alkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von 0,70 Promille. Der Fahrer wurde mit in die Dienststelle nach Worbis genommen, wo ein gerichtsverwertbarer Alkoholtest durchgeführt wurde. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Eine 26-Jährige war mit ihrem Dacia am 14. April gegen 17:25 Uhr aus Richtung Gerterode kommend geradeaus in Richtung Rüdigershagen unterwegs. Als sie die Landstraße von Breitenworbis in Richtung Rüdigershagen (Kreuzung bei Niederorschel) überquerte, übersah sie wegen der tief stehenden Sonne das Stoppschild sowie einen 27-Jährigen mit seinem Saab, der Vorfahrt hatte. Die Verursacherin wurde bei dem Unfall verletzt und in das Krankenhaus Heiligenstadt eingeliefert. Der leicht verletzte Saab-Fahrer lehnte eine Behandlung im Krankenhaus ab. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden, und sie wurden abgeschleppt. Sachschaden zirka 10.500 Euro.

Am 15. April gegen 11:40 Uhr wurde ein 59-jähriger Golf-Fahrer auf der B 80 von Heiligenstadt kommend in Richtung Beuren von der Sonne geblendet. Er geriet daraufhin mit dem Auto nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr gegen ein Verkehrsschild. Das Fahrzeug kippte um und blieb auf der Seite im Straßengraben liegen. Verletzt wurde der Fahrer nicht. Sachschaden zirka 2.700 Euro.

Straftaten:


In der Zeit zwischen dem 28. Februar und dem 12. April entwendete ein unbekannter Täter aus einem Keller der Dürerstraße in Heiligenstadt vier Sommerreifen der Marke „Continental“ samt Alufelgen vom Typ „Brock“. Der Beuteschaden wird mit 1250 Euro angegeben.


Am 12. April in der Zeit von 18:00 bis 23:15 Uhr wurde die Schaufensterscheibe eines Sportgeschäfts in der Göttinger Straße in Heiligenstadt beschädigt. Nach Spurenlage wurde eine Bierflasche gegen die Sicherheitsglasscheibe geworfen. Der Schaden beträgt zirka 600 Euro.

Am 13. April gegen 02:30 Uhr warf ein unbekannter Täter einen Pflasterschein in die doppelverglaste Fensterscheibe der Poststelle in der Bergstraße in Leinefelde. Dadurch wurde die Alarmanlage ausgelöst, die vermutlich den Täter in die Flucht schlug. Durch den Steinwurf entstand ein Schaden von zirka 300 Euro.

Am 13. April zwischen 02:30 und 03:30 Uhr nahmen unbekannte Täter einen Gullideckel aus der abschüssigen Fahrbahn im Steingraben in Heiligenstadt. Durch das Entfernen des Gullideckels entstand eine erhebliche Gefährdung für Verkehrsteilnehmer. Es kam dort nur deshalb zu keinem Verkehrsunfall, weil dieser Bereich in der Nacht und in den frühen Morgenstunden kaum befahren wurde. Der Gullideckel wurde zirka 30 Meter bergab in einem Vorgarten aufgefunden und anschließend durch Mitarbeiter des Bauhofs Heiligenstadt wieder eingesetzt.

In der Nacht vom 12. zum 13. April wurde im Gewerbegebiet an der Nordhäuser Straße ein Pkw Skoda Oktavia tiefer gelegt. Die Verfahrensweise war jedoch etwas ungewöhnlich, denn der komplette Satz Reifen wurde vom Pkw abgebaut. Als der Besitzer zu seinem Fahrzeug kam, stand es nur noch auf seinen Scheibenbremsen. Der Beuteschaden beträgt zirka 1500 Euro.

In der gleichen Nacht wurden im Steingraben in Heiligenstadt von vier Volkswagen die Embleme abgebaut. Diese haben einen ungefähren Gesamtwert von zirka 100 Euro.

Am Samstag und Sonntag, dem 13. und 14. Oktober, brach ein unbekannter Täter in eine Garage in der Lisztstraße in Leinefelde ein und entwendete diverses Malermaterial (Farbe, Spachtelmasse usw.), elektrisches Werkzeug (Bohrmaschine, Akkuschrauber, Quirl, Fliesenschneider, Schleifmaschinen, Staubsauger, Gartenpumpe) sowie zwei Leitern. Der geschätzte Wert des Diebesgutes beträgt zirka 3000 Euro.

Am 13. April gegen 21:00, kam es in der Albert-Schweitzer-Straße in Heiligenstadt zu einer Widerstandshandlung gegen Polizeibeamte, wobei zwei Kollegen verletzt wurden.

Im Zeitraum vom 12. bis 15. April haben Unbekannte bei zwei Kleintransportern (DaimlerChrysler Sprinter) jeweils die Frontscheiben mit einem unbekannten Gegenstand beschädigt. Die Firmenfahrzeuge waren in Leinefelde in der Abbestraße auf dem Firmengelände abgestellt. Sachschaden zirka 2.000 Euro.

Zu allen Straftaten wird um sachdienliche Hinweise gebeten.

Kurioses:


Am 13. April gegen 13:30 Uhr wurde über die Touristinformation Heiligenstadt mitgeteilt, dass dort ein Rentnerpaar aus Leipzig erschienen sei und mitgeteilt hätte, dass ihr Bus weg sei. Sie hätten keine Möglichkeit, den Fahrer über ihren Aufenthalt zu informieren. Man ging davon aus, dass der Busfahrer das Ehepaar vergessen hat. Das Pärchen wurde zum Bahnhof gebracht, wo es dann mit dem Zug nach Leipzig zurückfuhr.
Um 14:45 Uhr rief dann ein Busunternehmen ganz aufgeregt in der hiesigen Polizeidienststelle an und teilte mit, dass man ein älteres Ehepaar seit eineinhalb Stunden vermisse und auch suchen würde. Man war mit einer Reisegruppe im „Haus des Handwerks“ zu Tisch, wobei der Bus direkt am Markt parkte. Es wurde die Information über die eigenständige Abreise des Ehepaares übermittelt und mit großer Erleichterung seitens des Busunternehmens zur Kenntnis genommen. Warum das Ehepaar weder den Bus sah, die Orientierung verlor und dann auch noch so schnell abreiste, konnte polizeilich nicht ermittelt werden.
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