Dr. Werner Henning, Landrat des Landkreises Eichsfeld äußert Gedanken zum Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI.

Papst Benedikt XVI. hat zum 28. Februar, 20:00 Uhr, seinen Amtsverzicht und damit die Sedisvakanz des Päpstlichen Stuhles erklärt. So ungewöhnlich und wohl auch völlig überraschend dieser Schritt weltweit aufgenommen wurde, so sehr verdient er doch allerhöchsten Respekt.

Papst Benedikt XVI. hat sich schon bei seiner Proklamation als „demütigen Arbeiter im Weinberg des Herrn“ verstanden, zu dem es passt, die Bürde des Amtes auch nur so lange tragen zu wollen, wie seine körperlichen Kräfte ihm dieses erlauben. Jetzt den Signalen der eigenen Natur zu gehorchen erscheint auch ganz folgerichtig zu seinem eigenen Glaubensverständnis, eben Gottes Wahrheit in den Gesetzen der Natur und der Vernunft zu suchen, auf diese zu hören und letztendlich der dem Menschen ins Herz gegebenen inneren Stimme zu gehrochen.

Von den Möglichkeiten eines solchen Gleichklanges in der Hörfähigkeit der Menschen konnten auch wir etwas während der Marianischen Vesper mit Papst Benedikt XVI. in Etzelsbach erahnen, obgleich der deutsche Alltag - in dem alles gemacht und konstruiert wird - sonst nur wenig Raum für diese Dimension offen hält. Wir dürfen uns als Region glücklich über seinen Besuch bei uns schätzen, dessen Bedeutung für die Zukunft weiter anwachsen wird.

Wünschen wir Papst Benedikt XVI., dass er uns mit seinem Gebet noch viele Jahre erhalten bleibt und die Lebenswirklichkeit der Menschheit auch weiterhin im Sinne seines Gottverständnisses bereichern kann. Er geht uns nicht verloren, sondern sammelt sich in einer neuen bisher nicht gekannten Weise.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige