Vortrag „60 Jahre Aufstand am 17. Juni 1953 – Die Angst der SED vor dem Volk“ in der Bildungsstätte am Grenzlandmuseum

Zu einem Vortrag mit Dr. Ehrhart Neubert „60 Jahre Aufstand am 17. Juni 1953 – Die Angst der SED vor dem Volk“ am 13. Juni um 19:00 Uhr, in der Bildungsstätte am Grenzlandmuseum lädt das Grenzlandmuseum Eichsfeld ganz herzlich ein.

Der 17. Juni 1953 markierte, gerade einmal 4 Jahre nach Gründung der DDR, dass die SED-Diktatur kaum Rückhalt im Volk besaß. Aus dem Arbeiterprotest gegen eine Normerhöhung entwickelte sich rasant ein Volksaufstand, der wohl ohne Eingreifen der Sowjetunion, die Herrschaft der SED beendet hätte. Damit wurde deutlich, dass die SED-Diktatur ohne sowjetische Panzer kaum bestehen konnte. Die Lehre der SED war jedoch nicht, das Volk durch Demokratisierung und Reformen für sich zu gewin-nen, sondern der massive Ausbau des Repressionsapparates.

Der Einfluss und die Bedeutung der Staatssicherheit stiegen nach dem 17. Juni 1953 stetig und die endgültige Abriegelung der DDR durch den Mauerbau 1961 manifestierte den Willen der SED-Führung, ihr diktatorisches Weltbild gegen das Volk durchzusetzen.

Anlässlich des 60. Jahrestages des Volksaufstandes freut sich das Grenzlandmuseum gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung Erfurt, den ehemaligen Bürgerrechtler Dr. Ehrhart Neubert gewonnen zu haben, um historische Hintergründe, Verlauf und Folgen des 17. Juni 1953 darzustellen. Der Eintritt ist frei!

Das Grenzlandmuseum ist täglich, außer montags von 10:00 – 17:00 Uhr geöffnet.
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