Bereicherung und Verstärkung: Gaststudenten aus den USA

Caroline Davis, Zenko Kawabata und Soyoung Kang (von links nach rechts) werden als ausländische Gaststudenten das iba-Team über ein halbes Jahr hinweg in der Forschungsarbeit verstärken.
Heilbad Heiligenstadt: Institut für Bioprozess und Analysenmesstechnik | Soyoung Kang kommt aus dem sonnigen Kalifornien und studiert an der University of Southern California, Los Angeles. Sie hat bereits ihren Bachelor in Biomedical Engineering. Zenko Kawabata ist gebürtiger Japaner und erwarb an der University of Washington erfolgreich seinen Bachelor in Mechanical Engineering. Caroline Davis dagegen stammt aus Kanada. Sie bereitet sich an der San Diego State University in Kalifornien auf ihren Master in Chemistry vor. Alle drei haben eine lange Anreise aus dem äußersten Westen der USA hinter sich und werden nun für ein halbes Jahr am Institut für Bioprozess und Analysenmesstechnik (iba) in Heiligenstadt arbeiten.

Bei ihrer Ankunft wurden sie nicht nur vom zu diesem Zeitpunkt noch schönen Wetter sondern auch von iba-Team herzlich empfangen. Ein privater Grillabend diente dem ersten Kennenlernen. Gesprochen wurde aber längst nicht nur über die wissenschaftliche Arbeit ging. Es ging auch um den Aufbau von persönlichen Kontakten. Die sind wichtig für die gemeinsame Zusammenarbeit, die nach dem Abschluss der wissenschaftlichen Ausbildung von Soyoung Kang, Zenko Kawabata und Caroline Davis - so die Hoffnung des iba- Teams - auch eine vielleicht lebenslange Fortsetzung bis hin zu Forschungskooperationen findet.

Die drei Gaststudenten werden von erfahrenen Wissenschaftlern des Heiligenstädter Insituts betreut und sind direkt in aktuelle Projekte eingebunden. So arbeitet beispielsweise Soyoung Kang in Betreuung durch Dr. Dieter Frense an der Nutzung von so genannten Aptameren, die in Biosensoren für den Nachweis von Stoffen in geringen Konzentrationen eingesetzt werden sollen und zum Beispiel bei der Herstellung neuer Medikamente Anwendung finden.

Die drei Gäste Sie wurden über den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) - die weltweit größte Förderorganisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern - vermittelt. Das iba hat bereits in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit Gastaufenthalten von Studenten aus den USA gemacht. Das Institut ist froh, dass der DAAD ihm drei Studierende zugewiesen hat. Dies um so mehr, da der Wettbewerb groß ist, und die Qualitätsanforderungen des DAAD sehr hoch sind.

Hintergrund
Ausländische Mitarbeiter und Studenten sind in einer international vernetzten Forschungseinrichtung, wie dem Heiligenstädter Institut, nichts Ungewöhnliches. Derzeit beispielsweise arbeiten im iba Mitarbeiter aus Irland und Weißrussland. Aber auch Wissenschaftler aus Estland, China und Griechenland waren hier schon tätig.
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