Die Marienvesper in Etzelsbach ist voll durchgetaktet

Momentan beschäftigt Peter Kittel neben der Überplanung des Veranstaltungsgeländes an und rund um die Etzelsbachkapelle immer noch die Umsetzung des Verkehrskonzeptes für dem Papstbesuch am 23. September.
 
Momentan beschäftigt Peter Kittel neben der Überplanung des Veranstaltungsgeländes an und rund um die Etzelsbachkapelle immer noch die Umsetzung des Verkehrskonzeptes für dem Papstbesuch am 23. September.
Trier: Marienvesper | Das Bistum Erfurt hat den bayerischen Veranstaltungsprofi Peter Kittel zum Regionalkoordinator der Marienvesper mit Papst Benedikt XVI. beim Wallfahrtsort Etzelsbach im Eichsfeld berufen. "Massen schrecken uns nicht. Einhundert- bis zweihunderttausend und mehr Besucher treiben uns nicht den Angstschweiß auf die Stirn, weil wir solche Veranstaltungen permanent vorbereiten", so Peter Kittel, der in Regensburg eine der leistungsfähigsten Veranstaltungsagenturen Bayerns leitet.

Tatsächlich organisierte der Bayer bereits den Pastoralbesuch des Papstes 2006 in Regensburg. Für die reibungslose Durchführung der großen Freiluftmesse auf dem "Islinger Feld" damals mit über 260.000 Pilgerinnen und Pilgern aus aller Welt erhielt der Eventspezialist von allen Seiten höchste Anerkennung. So gilt das von ihm und seinem Team damals entwickelte und realisierte Konzept zur Sperrung einer gesamten Autobahn und deren temporäre Umwidmung in einen riesigen Parkplatz für Busse noch heute in der Fachwelt als logistischer Geniestreich. Mit seinem derzeit siebenköpfigen Team (nächste Woche kommen drei weitere Mitarbeiter hinzu) hat der 52-Jährige, der eigentlich gelernter Journalist ist, in Heiligenstadt in unmittelbarer Nachbarschaft des Paterklosters sein Organisationsbüro in Stellung gebracht.

"Bis zum 23. September bin ich nun ein Eichsfelder", meint Kittel. Die Gegend hier ähnele stark derjenigen seiner ursprünglichen Heimatstadt Cham in der Oberpfalz, dem so genannten "Tor zum Bayerischen Wald". "Ich habe mich deshalb hier auch sofort heimisch gefühlt", gesteht der berufene Regionalkoordinator.

Viel Zeit zum Kennenlernen der idyllischen Landschaft zwischen Werratal und Ohmgebirge bleibt ihm aber wohl nicht, denn seine Arbeitstage gehen meist bis tief in die Nacht hinein und sind "voll durchgetaktet". Telefonate wechseln sich mit Besprechungen und immer wiederkehrenden Sondierungsterminen am und rund um den geplanten Veranstaltungsort Etzelsbach ab. Selbst während der Pendelfahrten im großen BMW zwischen Regensburg, Erfurt und dem Eichsfeld verlässt Peter Kittel seine Arbeit nicht. "Während der vier Stunden auf der Autobahn habe ich hin und her überlegt, wie ich das mit den Hubschrauberlandeplätzen mache und bin am späten Abend noch einmal nach Etzelsbach hinaus gefahren. Ich glaube ich habe jetzt eine Lösung des Problems gefunden." Zu klären bleiben allerdings noch viele andere Dinge.

Bei aller Arbeit, für die Eichsfelder hat Peter Kittel noch einen besonderen Wunsch: "Die Menschen hier dürfen und sollten dem Papstbesuch mit erwartungsvoller Freude entgegen sehen. Er ist ein Jahrhundert- wenn nicht gar ein Jahrtausend-Ereignis, das man sein ganzes Leben nicht mehr vergisst, und das auch eine unheimlich große Chance für die gesamte Region darstellt. Ich wünsche mir, dass die Eichsfelder mit Stolz sagen: Wir sind der Papst!"

Hintergrund:
"Die Vorsondierungen sind unter Dach und Fach, und nachdem das Verkehrkonzept in den vergangenen vier Wochen das zentrale Thema bildete, gehe es nun um die finale Überplanung des Veranstaltungsgeländes. Bereits am 1. August - früher als geplant - können wir mit den Bauarbeiten rund am Veranstaltungsort beginnen", freut sich Peter Kittel über den derzeit guten Vorlauf im Zeitplan.
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