Macht mit beim Kunst-Wettbewerb! - Heiligenstadt hofft auf viele Teilnehmer und Exponate für die 7. JugendKunstBiennale

Daniela Merten, JugendKunstBiennale-Ansprechpartnerin in Heiligenstadt, hofft auf viele Teilnehmer aus der Kursdtadt und ihren Ortsteilen.
 
Kleine Künstler ganz groß: Mit der JugendKunstBiennale soll die Kreativität von Kindern und Jugendlichen gefördert und herausgestellt werden. (Foto: Tourist-Information / Verkehrsverband Heiligenstadt)
Heiligenstadt Heilbad: Touristinformation Heiligenstadt | Sie findet alle zwei Jahre statt und geht in diesem Jahr in die siebente Runde, die JugendKunstBiennale des Nordthüringer Städtenetzes SEHN. Heiligenstadt möchte bei diesem Wettbewerb für den künstlerischen Nachwuchs noch stärker punkten, als in den Vorjahren. Der Allgemeine Anzeiger sprach mit Daniela Merten, Ansprechpartnerin für alle potentiellen JugendKunstBiennale-Teilnehmer aus Heiligenstadt und Umgebung.

Allgemeiner Anzeiger: Seit wann nimmt Heiligenstadt an der JugendKunstBiennale teil?

Daniela Merten: Die Stadt ist als Mitglied des Städtenetzes SEHN von Anfang an dabei, also seit dem ersten Jugendkunstwettbewerb im Jahr 2000. Allerdings hat sich die Teilnehmerzahl immer etwas bedeckt gehalten. Zum letzten Wettbewerb 2010 konnten wir 17 Exponate einreichen. Da waren andere Städte wesentlich besser.

Allgemeiner Anzeiger: Gab es 2010 trotzdem Auszeichnungen oder Preise für Exponate aus Heiligenstadt?

Daniela Merten: Ja. Zwei Sonderpreise gingen an Werke aus dem Staatlichen Regionalen Förderzentrum Heiligenstadt.

Allgemeiner Anzeiger: Wie steht es mit der Teilnahme an der 7. JugendKunstBiennale in diesem Jahr?

Daniela Merten: Da wünschen wir uns, dass aus Heiligenstadt und den Ortsteilen wesentlich mehr Kinder und Jugendliche mitmachen als zu den bisherigen Wettbewerben. Hierzu sind wir auch aktiv an die Schulen heran getreten, haben Ausschreiben und Flyer verteilt und aktiv für die Teilnahme geworben. Natürlich ist das auch die Stunde ambitionierter Kunsterzieher, die nicht nur ihren künstlerischen Nachwuchs zur Teilnahme an diesem Wettbewerb ermuntern sollten, sondern auch damit indirekt die Leistungsfähigkeit ihrer Förderung des künstlerischen Nachwuchses unter Beweis stellen können. Also macht mit bei diesem Wettbewerb für den künstlerischen Nachwuchs!

Allgemeiner Anzeiger: Wer kann überhaupt teilnehmen?

Daniela Merten: Alle Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen sechs und 25 Jahren.

Allgemeiner Anzeiger: Was für Kunstwerke dürfen eingereicht werden?

Daniela Merten: Malereien, Zeichnungen, Druckgrafiken, künstlerische Fotografien, Collagen, Skulpturen, kleinere Objekte, Installationen, Textilarbeiten, Graffiti-Entwürfe oder auch Filme auf DVD - die Palette ist sehr breit gefächert. Neben jeweils einem Werk pro Kind oder Jugendlicher sind auch Serien mit bis zu fünf Werken möglich.

Allgemeiner Anzeiger: Gibt es ein Thema?

Daniela Merten: Natürlich. Es heißt „Du und ich – hier und heute und auch morgen!“ Es geht um die individuelle Sicht der Kinder und Jugendlichen auf die Gegenwart und Zukunft, um ihr Leben in den Dörfern und Städten, ihren Alltag, ihre Wünsche, Sehnsüchte, Hoffnungen und Befürchtungen, ihre Wahrnehmung des Besonderen, um das Unverwechselbare, das ihr Leben und ihre Heimat ausmacht. Es ist also letztlich eine ganz persönliche Standortbeschreibung, die - in eine künstlerische Form verpackt - unverwechselbar den kindlichen beziehungsweise den Blick eines Jugendlichen auf die Welt offenbart!

Wünschenswert ist, wenn sich dabei die Wettbewerbsteilnehmer ausprobieren, künstlerische Wagnisse eingehen, die gewohnten Wege verlassen und nach neuen Ausdrucksmitteln suchen. Denn nur, wer wagt, der gewinnt auch!

Allgemeiner Anzeiger: Was gibt es denn zu gewinnen?

Daniela Merten: Die hundert originellsten und qualitativ anspruchsvollsten Arbeiten werden ab 20. September in einer Ausstellung im Kunsthaus Meyenburg der Öffentlichkeit gezeigt und außerdem in einem Begleitkatalog präsentiert. Außerdem wählt eine Jury, bestehend aus Künstlern, Kunsterziehern, Museumsfachleuten und Vertretern der einzelnen Städte, die Preisträger dieses Wettbewerbes aus, die mit Sach- und Geldpreisen prämiert werden. Neben Geldpreisen gibt es dabei beispielsweise auch Eintrittskarten für einen Erlebnistag bei Landrat Harald Zanker im Unstrut-Hainich-Kreis zu gewinnen.

Allgemeiner Anzeiger: Wie steht es mit den Abgabeterminen?

Daniela Merten: Die Exponate können jetzt am 4. und 5. Juli oder in der kommenden Woche vom 10. bis 12. Juli bei uns in der Tourist-Information Heilbad Heiligenstadt im Rathaus eingereicht werden. Dabei sollte das Werk mit folgende Angaben versehen sein: Vor- und Zuname des Urhebers, Geburtsdatum, Anschrift, Telefonnummer, Titel der Arbeit, Technik und Format. Am besten, man nutzt die Rückseite der Ausschreibung, welche in allen Schulen vorliegen beziehungsweise aus dem Internet unter www.staedtenetz-sehn.de zu kopieren sind.

Hintergrund

- Verantwortlich für die JugendKunstBiennale ist das Städtenetz SEHN, welchem neben der Regionalen Planungsgemeinschaft Nordthüringen die Städte Bad Langensalza, Leinefelde-Worbis, Nordhausen und Sondershausen sowie projektbezogen Bad Frankenhausen, Heilbad Heiligenstadt und Mühlhausen angehören.
- Hauptsponsoren sind Christian Carius, der Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, die Sparkassenkulturstiftung Hessen-Thüringen, die Nordthüringer Sparkassen sowie die Nordthüringer Landräte.
- Weitere Informationen für alle Nachwuchskünstler aus Heiligenstadt und seinen Ortsteilen gibt es bei Daniela Merten, Stadt Heilbad Heiligenstadt, Tourist-Information/Verkehrsverband,
Wilhelmstraße 50, Telefon (03606) 67 71 44
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1 Kommentar
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D D aus Jena | 06.07.2012 | 19:40  
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