Meet to Grow Up – Jugendaustausch in Italien

Ein Tag in Sestriere organisiert vom Freewhite Ski Team für behinderte Jugendliche
Kallmerode: Johannitergut | Diesen Sommer kamen wieder einmal Teilnehmer von Si puó fare aus Italien, dem Bathgate FABB Club in Schottland und dem Johannitergut Beinrode in Deutschland zusammen, um zehn Tage voller Spaß, Freude und Abenteuer beim Youth Exchange 2014 mit behinderten und nichtbehinderten Jugendlichen in Italien zu verbringen.
Dabei besuchten wir viele verschiedene Attraktionen rund um Turin, wie das Kinomuseum, in dem wir über die Geschichte der Filmproduktion informiert wurden, den Zoom- Tierpark, wo wir exotische Tiere bestaunen konnten oder den Reggia di Venaria, einen riesengroßen Palast, der wie ein italienisches Versaille majestätisch über der Stadt thront.
Für einen Tag ging es in die nicht weit entfernten Alpen, wo wir auf einer kleinen Farm Brot und Käse herstellen durften.
Außerdem besuchten wir in Sestriere eine Sportanlage, auf der wir ein eindrucksvolles Beispiel für die Inklusion von Menschen mit Behinderung erleben durften. Das Freewhite Ski Team organisierte kostenlos einen Sporttag für behinderte Jugendliche. Der Freizeitbereich bietet für jeden die passende Sportart an, von Bogenschießen über Fahrrad fahren bis hin zu Golf oder Tennis. Durch die brillante Betreuung und spezielle Ausrüstung waren an diesem Tag niemandem Grenzen gesetzt, auch nicht bei der beindruckenden Fahrt mit der Gondel hoch in die Berge.
Durch einen Vortrag von Mitarbeitern der Stadt Turin im Rathaus haben wir auch einen großen Einblick in die Aufgabenfelder der freiwilligen Helfer bekommen, die benachteiligten Menschen sehr viel Unterstützung zukommen lassen. So helfen sie auch unserer Partnergemeinschaft Si può fare.
Des Weiteren gestalteten wir zusammen einen kulturellen Abend, bei dem wir alle drei teilnehmenden Länder durch jeweils ein Musical pantomimisch darstellten und wir bewältigten gemeinsam Foto- und Videochallenges.
Aber nicht nur diese Erlebnisse haben bleibende Eindrücke hinterlassen, auch das Zusammentreffen mit alten Bekannten und das Kennenlernen neuer Freunde. Der Teamgeist unserer gesamten Gruppe wurde durch gemeinsame Gitarrenabende gestärkt und wuchs mit jedem Tag mehr.
Der Austausch war für jeden Einzelnen eine unheimlich tolle und wichtige Erfahrung, die uns insbesondere im Umgang mit den Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen wirklich viel gebracht hat. Um so schwerer fiel es uns, am letzten Tag Abschied zu nehmen.
Viele Tränen sind geflossen und zwischen nassen Wangen hat man nur ein geflüstertes Versprechen gehört: " Wir sehen uns in einem Jahr wieder!"
In diesem Sinne wollen wir uns bei allen, die den Austausch erst möglich machten, vor allem Jugend in Aktion, ganz herzlich bedanken und freuen uns schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Anja Silbe
Im Namen der deutschen Teilnehmer
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