Release-Konzert mit Diekenstiek: Sven Tasch präsentiert neues Buch in Leinefelde

Wann? 05.12.2015 20:00 Uhr

Wo? Obereichsfeldhalle, Zentraler Platz 2, 37327 Leinefelde-Worbis DE
Sven Tasch ging in Worbis zur Schule und zum Klavierunterricht. ­Heute lebt der Systemadministrator in Hildesheim. Am Samstag stellt er sein neues Buch „Alina“ in Leinefelde vor. „Es ist jedoch keine klassische Lesung, sondern ein multimedialer ­Konzertabend“, weckt er die Neugier. Die Hauptrolle spielt die Musik von Diekenstiek. (Foto: Foto: Matthias Riemenschneider)
 
Nach „Dreißig“ und „11 Lichter“ erscheint mit „Alina“ der dritte Roman des Autors Sven Tasch im Verlag Books on Demand.
Leinefelde-Worbis: Obereichsfeldhalle |

Musik mit Identität: Sven Tasch lässt Töne und Texte verschmelzen. Seinem neuen Buch "Alina" widmet die Formation Diekenstiek ein außergewöhnliches Konzert am 5. Dezember in Leinefelde.

Sie sind von Beruf System­administrator und privat Künstler. Passt das zusammen?
Sicher, ich interessiere mich zwar für Computer, aber mein Leben ist eigentlich schon immer die Musik gewesen. Mit 13 begann ich, Unter­richt bei Klavierlehrerin Gabi Wachtel in Worbis zu nehmen. Ich wollte schon früh eigene Stücke schreiben, viel lieber als Noten pauken. Sie hat mich immer darin unterstützt.

Und diese eigenen Stücke forderten ein Publikum...
Natürlich. Also haben wir mit weiteren Musikern in der Schulaula ein Konzert organisiert – den Akustikabend. Der lief dann über 12 Jahre, ist von 80 Zuschauern auf 1200 gewachsen. Wir haben damit Spendengelder für Hilfsprojekte in Äthiopien gesammelt – und uns 1999 in der Formation Diekenstiek zusammengefunden.

Ist der Bandname Diekenstiek ein norddeutscher Begriff?
Nein, es ist eher ein Zufallsprodukt. Eine Zeit lang haben wir in Goslar geprobt, dort hieß eine Straße so ähnlich. Wir haben den ­Straßennamen für uns leicht abgewandelt und einfach beibehalten.

Wann entstand die Idee, Musik und Literatur zu verbinden?
Die Akustikabende hatten bestimmte Themen. Irgendwann baute ich Kurzgeschichten ein. Das entwickelte sich immer weiter – bis ich zum 10. Akustikabend mein erstes Buch vorstellen konnte.

Jetzt erscheint Roman Nummer drei. Und wieder geht es um Klavierspieler Frede­rique. Eine Autobiografie?
Nein, Frederique ist vom Typ her genau das Gegenteil von mir – klein, rothaarig und etwas fülliger als ich. Sicher gibt es ganz viele Parallelen, aber vieles ist auch erfunden. Im neuen Buch ist er Vater geworden und muss in diese Rolle erst hineinwachsen.

Warum tourt er mit der Band im Buch ausgerechnet durch ­Rumänien?

Ich hatte damals neben Diekenstiek noch eine Gothic-Band namens "Ravendark". Ein Bekannter, der Festivals organisiert, lud uns tatsächlich nach Frankreich und eben nach Rumänien ein. Viele der Episoden im Buch sind also wirklich so passiert. Da gibt‘s auch viele witzige Sachen.

Zum Beispiel?
Uns wurde ein großer Auftritt in Hermannstadt in Siebenbürgen versprochen. Die Stadt war ja 2007 europäische Kulturhauptstadt. Auf dem Marktplatz stand eine Bühne, so groß wie ein Fußballfeld. Wahnsinn, wir wähnten uns als Vorband von Jethro Tull – fanden uns dann aber auf einer Minibühne in einem hässlichen Hinterhof wieder. Kein Zuschauer, nur ein Sturm, der die leeren Stühle über die Bühne wirbelte.

Szenen wie diese werden Sie am Samstag in Leinefelde lesen...

Ja, vor allem aber wird musiziert. Und weil meine ruhigen, melancholischen Klavierstücke nicht so richtig zum durchaus lustigen Buch passen, übernimmt Leonard Hunold aus Holungen diesmal den Hauptpart. Er ist ein Musikgenie, spielt Gitarre, Kontra­bass und Cello – richtig gut. Auch meine neunjährige Tochter Lina ist mit dabei. Sie spielt zwei Stücke auf der Geige und Gabi Wachtel übernimmt wie immer die Dramaturgie. Es wird ein multimedialer ­Konzertabend, in den auch Videos eingebaut sind.

Diekenstiek auf YouTube


Das Buch

• Nach „Dreißig“ und „11 Lichter“ erscheint am 5. Dezember mit „Alina“ der dritte Roman des Autors Sven Tasch im Verlag Books on Demand.
• Inhalt: Die Band ALINA feierte Mitte der Neunziger Erfolge. Der Selbstmord ihres Sängers Hugo führte einst zur Auflösung. Ein Gig in Rumänien bringt Lukas, Ingo, Jan und Frederique nach zehn Jahren noch einmal zusammen. Im Land der Extreme entdecken die Freunde: Sie haben sich verändert. Ihre letzte gemeinsame Tour führt am Ende alle zu sich selbst.

Das Konzert

• 5. Dezember, 20 Uhr: Releasekonzert zur Buchveröffentlichung in Leinefelde im Foyer der Obereichsfeldhalle
• Platzreservierung unter www.diekenstiek.de/alina, Kartenverkauf an der Abendkasse
• Mitwirkende: Leonard Hunold, Lina Tasch, Sven Tasch & Gäste
• musikalische Leitung: Gabi Wachtel

Vom Buch "Alina" tänzerisch inspiriert
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