Den Sport als etwas Positives entdecken - Vorgestellt: Christian Lepperhoff, Leiter des Worbiser Jugendhauses „Ohmbergtreff“

Die "Flatternde Hüfte" oder auch "Uki Goshi": Alina (10 Jahre, schwarze Bekleidung) und Emily (9 Jahre, in Rot) bei der Vorbereitung zum Wurf unter den wachsamen Augen von Christian Lepperhoff.
Leinefelde-Worbis: Jugendhaus Ohmbergtreff | Ein Pastor und studierter Theologe, dessen Leidenschaft Kampfsport ist? Dass das eine das andere nicht ausschließen muss, zeigt Christian Lepperhoff, seit August Leiter des Worbiser Jugendhauses „Ohmbergtreff“.

„Jesus hat durch das Liebesgebot das Recht auf Notwehr und Nothilfe nicht aufgehoben. In der Gesamtaussage der Bibel sehe ich als Theologe keinen geforderten Verzicht auf Notwehr und Nothilfe gegeben, und so schließen sich für mich mein Glaube und meine Leidenschaft zum Kampfsport nicht aus“, sagt der 39-jährige Familienvater, der nach einem Studium an einer höheren Theologischen Fachschule auch noch einen „Master of Theology“ in Bonn absolviert hat.

Es folgten eine Anstellung als Gemeindereferent in Eckenhagen bei Gummersbach, verbunden mit der Durchführung von schulischem Religionsunterricht sowie später eine Arbeit als Gemeindepädagoge in Dorsten (Ruhrgebiet). Vor rund fünf Jahren kam Christian Lepperhoff mit seiner Familie nach Nordhausen, wo er als Prediger unter anderem Seniorenbibelstunden im Nordhäuser, Unstrut-Hainich- sowie im Kyffhäuser-Kreis durchführte und seit zwei Jahren als Dozent an der Kreisvolkshochschule Nordhausen tätig ist.

Im August diesen Jahres schließlich übernahm er die Leitung des Worbiser Jugendhauses „Ohmbergtreff“. Die große Leidenschaft des Theologen und Jugendpädagogen aus Gummersbach im Oberbergischen ist der Sport, speziell der Kampfsport. Nachdem er eine Zeit lang Handball gespielt hat, wechselte er zum Karate, wo er bis zum blauen Gürtel trainierte.

Aufgrund eines dreifachen Bänderisses musste er jedoch eine lange Zwangspause einlegen, bevor er sich erneut dem Kampfsport widmen konnte, neben dem Karate nun auch Jiu-Jitsu und Judo sowie dem koreanischen Taekwondo. Im Rahmen seiner Mitgliedschaft in der Kampfsportschule Nordhausen sowie dem Judo-Sportverein Nordhausen nimmt Christian Lepperhoff auch an Wettkämpfen teil.

Das Faible für den Kampfsport scheint der Familie im Blut zu liegen, denn auch die beiden Söhne sind bereits begeisterte Kampfsportler - und erfolgreiche noch dazu, wie der Vizelandesmeistertitel 2011 des achtjährigen Arnim im Judo zeigt.

Die Übernahme der Leitung des Worbiser Jugendhauses „Ohmbergtreff“ gab Christian Lepperhoff, der auch im Besitz einer C-Lizenz als Übungsleiter im Breitensport mit dem Profil Kinder und Jugendliche ist, die Chance, seine Leidenschaft für den Kampfsport noch stärker in die jugendpädagogische Arbeit einzubinden.

Erste Erfahrungen konnte er bereits im Rahmen seines Berufspraktikums zum Staatlich anerkannten Erzieher bei einem Sportprojekt mit einer dritten Klasse einer Nordhäuser Grundschule sammeln. Die Kampfsportkurse im Worbiser Jugendhaus sind sehr gut angelaufen und werden im Februar 2012 noch ausgeweitet.

„Die Kinder sollen den Sport als etwas Positives entdecken, wobei es um eine ganzheitliche Förderung geht. Das Jugendhaus-Team und ich möchten über das Sportliche hinaus Ansprechpartner für alle Lebensfragen der Kids sein“, so Christian Lepperhoff zum Ziel seiner Arbeit.

Steckbrief
• Christian Lepperhoff ist 39 Jahre alt und verheiratet, hat zwei Söhne (8 und 11) sowie eine Tochter (3)
• Sohn Christian (11) macht Judo und Karate
• Sohn Arnim (8) wurde 2011 Thüringer Vize-Landesmeister im Judo
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