Die Nacht lebt! - 12. Ökumenischer Pilgerweg durch die Kirchen Heiligenstadts

Jugendpfarrer Steffen Riechelmann vor der Pfarrkirche "St. Marien", die eine von ingesamt vier Stationen auf dem ökumenischen Pilgerweg bilden wird.
 
Auch Rollenspiele gehören zum Programm, hier mit Jugendlichen und Pfarrer Markus Könen (rechts). (Foto: Steffen Riechelmann)
„Wir gestalten das auch in diesem Jahr wieder einfach locker, in einer Form, die Jugendliche anspricht“, erklärt Jugendpfarrer Steffen Riechelmann. Was da wieder locker und ansprechend gestaltet werden soll, ist die Aktion „Die Nacht lebt“, bei der Jugendliche und Interessierte aus dem ganzen Eichsfeld gemeinsam durch vier Heiligenstädter Kirchen pilgern.

Das Event findet jedes Jahr in der Fastenzeit statt und kommt nun in seiner zwölften Auflage daher. Es ist ein ökumenisches Projekt - beteiligt sind die evangelische Pfarrgemeinde St. Martin, die Dekanatsjugend Heiligenstadt, die Villa Lampe, die Bergschulen St. Elisabeth, die Kolpingjugend sowie die Jugendseelsorge im Eichsfeld.

„Wer ursprünglich einmal die Idee hatte, weiß ich nicht, denn das war vor meiner Zeit als Jugendpfarrer“, meint Steffen Riechelmann, der die Aktion als Jugendpfarrer das zweite Mal mitmacht, die Zeit als Kaplan eingerechnet allerdings schon das fünfte oder sechste Mal.

„Die Arbeitsgemeinschaft Katholische Jugend im Eichsfeld versucht gemeinsam mit ihren Partnern, vieles für junge Leute auf die Beine zu stellen. Diese Pilgeraktion gehört dazu. Sie bietet etwas zum Schauen, zum Nachdenken, zum Hören und zum selbst Kreativwerden.“

Es sei sehr spannend, jedes Jahr etwas Neues zum Thema „Jugend und Gott“ auf die Beine zu stellen, das die Jugendlichen auch wirklich anspricht. Bei den bisher schon gelaufenen elf „Die Nacht lebt“-Aktionen mit jeweils mehreren hundert jugendlichen Teilnehmern gelang das offensichtlich ganz gut.

Solche Themen, wie Selbst- und Fremdwahrnehmung, Glaubwürdigkeit, Vertrauen oder auch Farbe bekennen, haben in den Vorjahren die im Durchschnitt 15- bis 25-Jährigen stark bewegt - wohl nicht zuletzt auch durch die äußerst interessante Umsetzung in den vier Kirchen als Stationen auf dem ansonsten eher kurzen Pilgerweg. Seien es nun Rollenspiele, eine Castingaktion, in welcher nicht der „Superstar“ sondern der „Superchrist“ gesucht wird, oder der Lauf über ein von den Teilnehmern gehaltenes Seil, der jede Menge Vertrauen in andere Menschen erfordert, öde und langweilig ist diese besondere Heiligenstädter Kirchennacht nicht.

Nicht zuletzt, weil sie die Jugendlichen ins Geschehen aktiv einbindet. „Es macht Spaß, wobei es nicht allein um den Spaß an der Freude geht“, betont Steffen Riechelmann.

„Natürlich wollen wir mit der Aktion auch inhaltlich etwas rüber bringen. So möchten wir den Jugendlichen beispielsweise sagen: Ihr seid wertvoll, weil ihr seid, wie ihr seid. Weil Gott euch so wollte, wie ihr seid!“

In diesem Jahr steht die Kirchennacht unter dem Thema „Ich bin...“ Was die Teilnehmer in den vier Heiligenstädter Kirchen diesmal erwartet, wissen nur die Initiatoren, Organisatoren und Akteure. Aber man darf gespannt sein!

Fakten:


- Der 12. Ökumenische Pilgerweg durch die Heiligenstädter Kirchen unter dem Leitwort „Die Nacht lebt“ startet am Freitag, dem 8. März, um 21.00 Uhr in der Propsteikirche „St. Marien“. - Weitere Stationen sind die Kirchen „St. Gerhard“, „St. Ägidien“ und „St. Martin“.
- Die Kirchennacht endet mit einem mitternächtlichen Essen im evangelischen Gemeindehaus „St. Martin“ etwa gegen 24.00 Uhr, abgeschlossen.
- In diesem Jahr steht die Kirchennacht unter dem Thema „Ich bin...“
- Für eine sichere Heimfahrt wird ein Fahrdienst für Jugendliche von außerhalb angeboten.
- Kontakt bekommt man über Jugendpfarrer Steffen Riechelmann, Telefon (03606) 66 74 06.
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