Eine Mail aus der Ukraine - Vorgestellt: HVE-Geschäftsführer Hans-Georg Kracht und seine Pläne, das Eichsfeld noch bekannter zu machen

Will die Mitglieder des Heimat- und Verkehrsverbandes noch stärker in die Arbeit einbinden und Verknüpfungen zu weiteren Partnern schaffen: HVE-Geschäftsführer Hans-Georg Kracht.
Leinefelde: Heimat- und Verkehrsverband Eichsfeld e.V. | „Ich bin in Duderstadt geboren - also ein Eichsfelder“, sagt Hans-Georg Kracht, und es ist nicht zu überhören, dass er auf diese Feststellung sehr viel Wert legt. Dem Schulbesuch in Duderstadt mit gymnasialem Abschluss folgt ein Forstwirtschafts-Studium in Göttingen.

Dem Grundwehrdienst schließt sich ein kurzes Intermezzo in Bayern an, wo Hans-Georg Kracht als Forstbeamter tätig ist. Doch es zieht ihn zurück nach Hause ins Eichsfeld.

Von 1981 an und bis zum 15. Juni diesen Jahres arbeitet er beim Landkreis Northeim, Fachbereich Bauen und Umwelt. Neben Naturschutz, Raumordnung und Forstwirtschaft beschäftigt er sich hier unter anderem mit der Regionalplanung Touristik und arbeitet von Amts wegen viel mit dem Naturpark Solling-Vogler zusammen.

Seinen ersten Arbeitstag als neuer Geschäftsführer des Heimat- und Verkehrsverbandes Eichsfeld e.V. (HVE) hatte Hans-Georg Kracht am 16. Juni diesen Jahres. „Es blieben von da an genau noch hundert Tage bis zum Papstbesuch, und ich glaube, die damit verbundene Herausforderung war ein sehr guter Einstieg für mich“, meint der 57-Jährige gebürtige Duderstädter und wird gleich noch ein Lob los: Es sei gleich von Anfang an eine sehr arbeits- und erlebnisintensive Zeit gewesen, die auch von seinen HVE-Mitarbeiterinnen sehr gut mitgestaltet worden sei.

Ob nun die Vorbereitung der mehr als 3.000 Proviantbeutel für die Papsthelfer, oder das Erleben des Besuches des Pontifex auf dem Pilgerfeld Etzelsbach selbst, „es hat einfach sehr viel Spaß gemacht“, resümiert der HVE-Geschäftsführer. „Wir waren am 23. September von 7.00 bis 22. Uhr auf dem Pilgerfeld dabei, und der Tag wurde uns nicht lang.“

Und der Besuch des Pontifex in Etzelsbach zeigt bereits jetzt Folgen. „Gestern bekamen wir die erste Mail aus der Ukraine mit der Bitte um Zusendung von Informationsmaterial“, freut sich Hans-Georg Kracht. Der äußerst medien-wirksame Besuch Benedikts XVI. habe das Interesse am Eichsfeld spürbar verstärkt.

„Das wollen wir mitnehmen und sind jetzt dabei, die Region unter diesem Blickwinkel auf Messen zu präsentieren. Dabei werden wir verstärkt Busreisen ins Eichsfeld anbieten.“ Überhaupt gewännen spirituelle Urlaube in der Region zunehmend an Bedeutung. Die Mitglieder und Partner des HVE will Hans-Georg Kracht noch stärker einbinden und zugleich den Heimat- und Verkehrsverband Eichsfeld e.V. selbst noch bekannter machen. Schon in der nächsten Woche wird er sich zu Gesprächen mit den benachbarten Touristik-Verbänden treffen, um mit ihnen gemeinsam nach zusätzlichen Verknüpfungen zu suchen.

Zur Person Hans-Georg Kracht
• Seit 16. Juni 2011 neuer Geschäftsführer des Heimat- und Verkehrsverbandes Eichsfeld e.V. mit Sitz im Museum „Gülden Creutz“ in Worbis;
• 1954 in Duderstadt gebohren, ledig;
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