Gruseln frei Haus - Halloween ist ein Spaß für Alt und Jung

Wann? 31.10.2011

Wo? Eichsfeld, Heilbad Heiligenstadt DE
Heilbad Heiligenstadt: Eichsfeld | Es ist wieder soweit, der schaurig schöne Gruselspaß von Halloween macht sich im Landkreis breit. Am kommenden Montag, dem 31. Oktober werden wieder zahlreiche Kinder und Jugendliche als Vampire, Hexen oder Monster verkleidet in den Abendstunden von Haus zu Haus ziehen, klingeln und von den Besuchern fordern: „Süßes, sonst gibt’s Saures“. Eigentlich stammt das Fest Halloween aus Europa, wurde aber von irischen Einwanderern in die Vereinigten Staaten gebracht. Hier gehört Halloween neben Weihnachten und Thanksgiving (Erntedank) zu den wichtigsten Festtagen. Im Laufe der Jahre schwappte die Grusel-Welle jedoch wieder zurück nach Europa und wird vermehrt auch in Deutschland gefeiert.
Davon kann auch Bernadette Conradi aus Wingerode ein Lied singen. Sie betreibt eine Schminkagentur und ist rund um Halloween besonders gefragt. „Hexen, Vampire und Monstergesichter schminke ich in dieser Zeit sehr oft. Das hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen“, bemerkt sie. Und auch ihre Tochter Isabell ist immer wieder im Grusel-Fieber. „Letztes Jahr habe ich meine eigene Halloween-Party zusammen mit meinen Freunden gefeiert“, erinnert sie sich zurück und freut sich schon auf Montag.
Die Bezeichnung „Halloween“ leitet sich ab von dem Wort „All Hallows Eve“ und ist nichts anderes, als der Allerheiligenabend, also der Vorabend des Allerheiligenfestes, das auch in unseren Breiten bekannt ist. Der Bezug von Halloween zum Totenreich stammt daher von den christlichen Feiertagen Allerheiligen und Allerseelen, die es in Europa bereits seit dem 8. Jahrhundert gibt. In den letzten Jahren hat die deutsche Konsumgesellschaft das Fest vermehrt für sich entdeckt. Neben Dekorationen und Kostümen gibt es zahlreiche Leckereien rund um das Fest und auch der Kürbis als Nahrungsmittel erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Von Suppe über Kuchen bis hin zum Nachtisch gibt es zahlreiche Rezepte für das orange Gemüse und auch als gruselige Dekoration ist er bestens geeignet. Während vor zehn Jahren noch niemand von Haus zu Haus gezogen ist, werden es nun immer mehr. Es darf also niemand erschrecken, wenn am Montag kleine Geister und Hexen vor der Türen stehen und nach Süßem verlangen. Kritiker sind weniger erfreut über diese Entwicklung und bemängeln, dass dadurch das traditionelle Martinisingen am 11. November mehr und mehr zurückgedrängt wird. Während in den USA das Streichspielen bei Nicht-Erfüllung des Süßigkeitenwunsches nicht wegzudenken ist, wird es bei uns nur sehr selten angewendet und ist eher symbolisch gemeint. Dennoch vermehren sich in manchen Teilen Deutschlands die Beschwerden über Eierwerfer und ähnliches, die das Halloweenfest zu einer bösen Überraschung werden lassen.
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