Im Fußball-(Maskottchen)-Fieber - „Slawek und Slawko“ sowie andere Fußball-EM-Symbolfiguren können in Leinefelde bestaunt werden

Die Fußball-EM-Maskottchen 2012 "Slawek und Slawko" in geselliger Runde mit den Symbolfiguren acht weiterer Fußball-Europameisterschaften, ihrem Sammler-Vater Dr. Karl-Josef Löffelholz (Mitte) sowie Martina Glahn (links, Volksbank-Regionaldirektorin) und Volksbank-Mitarbeiterin Melanie May (rechts).
Leinefelde-Worbis: Fußball-EM-Maskottchen-Ausstellung | Von Peter Schindler

LEINEFELDE. Die Fußball-Europameisterschaft hat auch die Deutschen fest im Jubelgriff, zumal Gomez, Schweinsteiger und Co. durchaus wieder für ein „Sommermärchen“ sorgen könnten.

Den europäischen Kampf ums runde Leder noch von einer ganz anderen Seite betrachtet der Leinefelder Dr. Karl-Josef Löffelholz. Er sammelt seit 1977 Maskottchen und Werbepuppen. Zu seinen ersten Errungenschaften damals zählten „Wum und Wendelin“ (der knuffige Hund mit dem ebenso knuffigen Elefanten aus der Wim-Thoelke-Fernsehshow).

Die Maskottchen stammen in der Hauptsache von großen sportlichen Ereignissen, Olympische Spiele, Europa und natürlich Weltmeisterschaften. Einige hundert Symbolfiguren hat Karl-Josef Löffelholz im Laufe der Jahre schon zusammen getragen.

Von Abziehbildern und Stickern über kleine Plastefiguren bis hin zu großen Plüsch-Maskottchen, all dies fand bei dem leidenschaftlichen Sammler - ordentlich katalogisiert - ein neues Zuhause. Dazu gehören auch die Symbolfiguren der Fußball-Europameisterschaften.

„Hier fehlt mir lediglich ‚Peno‘ von der Fußball-EM 1984 in Frankreich“, bedauert Löffelholz. „Slawek und Slawko“, die beiden Maskottchen der laufenden EM, hat er aber bereits über seine wichtigste Bezugsquelle - die Internet-Auktionsseite ebay - nach zehn Tagen Mitbieten zwei anderen Interessenten für 25 Euro vor der Nase weg geschnappt.

Zu sehen sind sie derzeit gemeinsam mit anderen Fußball-EM-Figuren im Eingangsbereich der Volksbank in Leinefelde. Dort sitzen und stehen sie im vereinten Reigen sowie gut geschützt hinter gläsernen Wänden, auf einer blauen Bank und dürfen bestaunt werden.

Sammler gesucht

„Ich weiß, dass es auch andere Leute mit zum Teil sehr kuriosen Sammelleidenschaften gibt, Eichsfelder, die zum Beispiel Kleiderbügel oder auch Bügeleisen sammeln. Wir wollen ihnen die Möglichkeit geben, sich mit ihrer ausgefallenen Sammelwut und ihren Sammelobjekten der Öffentlichkeit vor zu stellen, sagt Dr. Karl-Josef Löffelholz, der in seiner Eigenschaft als Ehrenamtlicher Vorsitzender der Urania-Bildungsgesellschaft Eichsfeld die Reihe „Urania-Sammelsurium“ ins Leben gerufen hat. Interessierte Sammler können sich an die Urania in Leinefelde, Kunertstraße3-5 (ehemaliges Arbeitsamt), Telefon (03605) 54 61 51 wenden.
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