Immer interessiert und wissbegierig - Karl Seidenstücker startet im Bundesfinale des Geographie-Wettbewerbs „Diercke Wissen“

Dort in Braunschweig findet es statt, das Bundesfinale des Geographie-Wettbewerbes „Diercke Wissen“, bei dem Karl Seidenstücker am 7. Juni gut abschneiden möchte.
 
Was ist das? Ein Kalisteinsalz-Brocken im Zechstein! Die Fragen beim Geographie-Wettbewerb „Diercke Wissen“ sind sehr vielfältig, sodass Karl Seidenstücker auf vielen Gebieten fit sein muss, so unter anderem im Bereich Geologie.
Auf den ersten Blick ist der 15-jährige Karl Seidenstücker ein ganz normaler Schüler. Im Gespräch zeigt sich aber schnell, dass der Neun-Klässler, der in seiner Freizeit Klavier spielt und Rassekaninchen züchtet, sehr vielseitig interessiert ist und über ein außergewöhnlich gutes Allgemeinwissen verfügt.

Dass dieser Eindruck nicht trügt, bewies der Worbiser Gymnasiast mit seinem Sieg beim Geographie-Wettbewerb „Diercke Wissen“, bei dem er im Landeswettbewerb 22 von 23 Punkten erreichte und auch noch die drei Zusatzfragen korrekt beantwortete.

Worüber sich Gymnasial-Lehrer Günther Schüttel ganz besonders freut. Der Geographie-Fachlehrer kümmert sich seit vielen Jahren um die Teilnahme des Worbiser Gymnasiums am Geographie-Wettbewerb. Aufmerksam auf Karl Seidenstücker wurde er 2010 durch einen Tipp von dessen Lehrerin, Diana Podehl.

„Eigentlich ist der Wettbewerb ja für die Klassenstufen sieben bis zehn gedacht. Karl ging damals noch in die sechste Klasse, doch ich habe ihn einfach mal mitmachen lassen“, erzählt Schüttel.

Der Junge aus Haynrode holte auf Anhieb nicht nur den Klassen- und den Schulsieg sondern beim Landeswettbewerb auch den dritten Platz. 2011 wurde er dann zum ersten Mal Landessieger und hat sich diesen Titel nun schon zum dritten Mal in Folge geholt.

Am 7. Juni geht es nun zum Bundesausscheid nach Braunschweig. „Wenn man da hinfährt, möchte man ja auch nicht letzter werden“, sind sich Karl Seidenstücker und Günther Schüttel einig. Erklärtes Ziel ist das Erreichen einer guten Platzierung.

Das wiederum geht nicht ohne intensive Vorbereitung. Denn das Themenfeld des Wettbewerbes ist sehr breit gefächert und reicht weit über den Bereich Geographie hinaus.

„Da ist wesentlich größeres Wissen gefragt, als im Unterricht vermittelt werden kann“, weiß Günther Schüttel, der Karl Seidenstücker mit jeder Menge Informationsmaterial versorgt. Bei Letzterem handelt es sich nicht nur um die Frage-Antwort-Bögen sämtlicher Geopgraphie-Wettbewerbe seit 1998, sondern darüber hinaus auch um Folien, Bücher, Fotos, Zeitschriften und andere Medien.

Bis zu einer Stunde täglich investiert Karl Seidenstücker derzeit in die Vorbereitung auf den Wettbewerb. Mit dem steifen Pauken trockener Fakten hat das eher nichts zu tun. „Mir geht es hier mehr um den Spaß an der ganzen Geschichte“, meint der 15-jährige Gymnasiast, der wohl einfach über eine große Portion Wissensdurst und dazu ganz offensichtlich auch noch über eine sehr gute Auffassungsgabe verfügt.

Wenn er am 7. Juni in Braunschweig nicht nur seine Schule sondern auch sein Bundesland vertritt, drücken ihm alle Schülerinnen und Schüler sowie alle Lehrerinnen und Lehrer kräftig die Daumen.

Hintergrund


- Am Geographie-Wettbewerb „Diercke Wissen“ nehmen jedes Jahr bundesweit etwa 280.000 Schüler der Klassenstufen 7 bis 10 teil. - Der Wettbewerb dient der Vermittlung und Vertiefung geographischen Wissens und trägt dazu bei, dass sich junge Menschen intensiv mit Themen wie Klimawandel, Globalisierung, Nachhaltigkeit und demografischem Wandel auseinandersetzen.
- In Thüringen beteiligten sich allein in diesem Jahr von Januar bis März 18.400 Schülerinnen und Schüler aus 110 Schulen am Wettbewerb. - Beim Bundesfinale am 7. Juni in Braunschweig wird dann aus den 16 Landessiegern und dem Sieger der deutschen Schulen im Ausland in vier Vor- und zwei Zwischenrunden sowie dem Finale der pfiffigste Geographie-Schüler Deutschlands ermittelt.
- Karl Seidenstücker setzt die gute Tradition des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ Worbis fort, denn seit 2006 nimmt bereits zum fünften Mal ein Schüler der Schule im Rahmen dieses Wettbewerbes am Bundesfinale teil.
- Das erste Mal gewann 2006 mit Thomas Münnemann ein Schüler des Worbiser Gymnasiums „Marie Curie“ den Landeswettbewerb und belegte beim Bundesfinale in Hamburg einen 3. Platz.
- Im Folgejahr erreichte Thomas Münnemann sogar Platz 2, was zur Teilnahme an der Weltmeisterschaft in San Diego führte.
- Bei dieser WM sicherte sich die deutsche Mannschaft den achten Platz.
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