Ökostrom für die Marienvesper - Papstgottesdienst in Etzelsbach erfordert leistungsstarke elektrische Infrastruktur

Steinbach: Etzelsbach Kapelle | Beim Papstbesuch im Eichsfeld stehen Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit mit an erster Stelle. So wird der Strom, der während der Marienvesper an der Wallfahrtskapelle Etzelsbach benötigt wird, ausschließlich aus regenerativen Energiequellen stammen.

„Jede Kilowattstunde, die am 23. September hier verbraucht wird, stammt aus unseren Wasserkraftwerken an der Werra und ist damit CO2-frei“, erklärte Reimund Gotzel, Vorstandsvorsitzender von E.ON Thüringer Energie bei der Inbetriebnahme der elektrischen Infrastruktur für die Großveranstaltung. Die Kosten für den Stromverbrauch übernimmt der Energieversorger.

Der Erfurter Generalvikar Raimund Beck dankte dem Unternehmen für die Bereitstellung der technischen Infrastruktur und sein Engagement zur Bewahrung der Schöpfung.

Für die Vesper an der Wallfahrtskapelle Etzelsbach haben sich bisher fast 60.000 Menschen angemeldet. Außerdem werden rund eintausend Journalisten werden über den Papstbesuch im Bistum Erfurt berichten.

Die für Bühnentechnik, Fernsehübertragung, Licht, Telekommunikation sowie Wärme notwendige Stromversorgung - quasi auf freiem Feld absolut zuverlässig sicherzustellen - stellt eine große Herausforderung. Insgesamt fünf mobile Trafostationen sorgen auf der Wiese vor der Kapelle für eine elektrische Leistung von insgesamt 2000 Kilowatt.

Das ist mehr als die Anschlussleistung der drei benachbarten Orte Hundeshagen, Steinbach und Reinholterode zusammen genommen.

Alle provisorisch errichteten elektrischen Anlagen werden nach dem Ende der Großveranstaltung wieder abgebaut, damit das Gelände in seinen ursprünglichen Zustand zurück versetzt werden kann. Was dann allerdings bleiben wird, ist eine leistungsfähige elektrische Infrastruktur zur Nutzung der Etzelsbachkapelle als Wallfahrtsort.

Hintergrund
Um den zusätzlich benötigten Strom zur bislang lediglich mit einer 400-Volt-Freileitung versorgten Etzelsbachkapelle zu bringen, mussten von Steinbach aus rund 1200 Meter 20.000-Volt-Kabel sowie 1000 Meter Niederspannungskabel verlegt werden. Die alte Freileitung zur Kapelle wurde abgebaut.
Während der Marienvesper des Papstes wird zusätzliches Servicepersonal vor Ort sowie in einem Umspannwerk eine zuverlässige Energieversorgung gewährleisten. Sollte es dennoch zu einer unvorhersehbaren Störung kommen, werden parallel geschaltete Notstromaggregate unterbrechungsfrei die Stromversorgung übernehmen.
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