Papstbesuch in Sichtweite - Vorbereitungen und Baumaßnahmen auf dem Pilgerfeld liegen trotz gewaltiger Dimensionen deutlich vor dem Zeitplan

Für sie ist der bevorstehende Papstbesuch im Eichsfeld praktisch schon in Sichtweite: Regionalkoordinator Peter Kittel (links) und Bischof Joachim Wanke (rechts) bei der Inspektion der Arbeiten auf dem Pilgerfeld. (Foto: Harald Stitz)
Wingerode: Pilgerfeld Etzelsbach | Nein, das Wetter präsentierte sich nicht von seiner besten Seite, während der Erfurter Bischof Joachim Wanke und Regionalkoordinator Peter Kittel über das Pilgerfeld Etzelsbach schritten. Beide mögen wohl das Gleiche gedacht haben: Lass es bitte am 23. September nicht so stürmisch und grau sein! Obwohl man auch für die Schlechtwettervariante gut gerüstet ist.

Und überhaupt - Peter Kittel sieht dem näher rückenden Besuchstermin des Pontifex gelassen entgegen. Kann er auch, denn die Vorbereitungsarbeiten kommen gut voran. Man liege mit den Arbeiten deutlich vor dem Zeitplan, so Kittel. Konkret betrage der Vorlauf etwa eine Woche, und das sei angesichts der zu bewältigenden Aufgaben eine ganze Menge. Der Regionalkoordinator höchstselbst wird auch am 23. September vor Ort sein und aus der in einem aus mehreren Baucontainern untergebrachten Organisationszentrale heraus alles im Blick und im Griff behalten.

Auf dem Pilgerfeld selbst geht es sichtlich voran. Die rund 700 Meter lange Strecke, auf der Papst Benedikt XVI. mit seinem Papa-Mobil den Gläubigen bei einer vorgesehenen Geschwindigkeit von 100 Metern pro Minute für rund sieben Minuten sehr nahe sein wird, ist bereits angelegt. Der Platz für den Altar ist sogar bereits fertig, der Hubschrauberlandeplatz sowie die Haupt- sowie die Nebenbühne in Arbeit.

Hohe Mobilfunkmasten sollen einen guten Empfang sicherstellen, während 18 Fernsehkameras das Geschehen aus allen Winkeln und Perspektiven festhalten. Der MDR wird in HDTV das Weltbild senden, also jene Bilder vom Geschehen auf dem Pilgerfeld, die rund um den Globus gehen. Zehn Kilometer Kabel hat der Sender hierfür bereits verlegt.

Bischof Joachim Wanke zeigte sich vom guten Fortschritt der Arbeiten beeindruckt. Nachdem der Papstbesuch nun praktisch schon fast in Sichtweite ist, scheint bei den Menschen - und vor allem auch bei den Eichsfeldern - die Freude über den bevorstehenden Besuch des Pontifex die bisherigen Bedenken zunehmend zu verdrängen.

Die Zahl der Anmeldungen hat mittlerweile die 60.000-Marke gerissen, und es darf davon ausgegangen werden, dass sie nun noch sprunghaft zunehmen wird.
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