Polizei benutzt Facebook für das Überbringen einer Todesnachricht

Da stirbt ein Mensch. Ein Sohn einer Mutter. Diese weiss davon nichts, sucht ihn verzweifelt. Die Polizei weiss, dass ihr Sohn tot ist.

Sie meldet sich bei ihr - per Facebook. Anonym, nicht als Polizei kenntlich gemacht. Natürlich landet die Nachricht im versteckten Sammelordner, als Spam.

Begründung der Polizei: Die Frau wäre über normalem Wege nicht erreichbar gewesen. Reicht solch eine Begründung wirklich aus, um den Tod eines geliebten Menschen anonym über ein öffentliches Portal zu verschicken?

Oder ging es eher darum, es sich im Zeitalter der Technik einfach zu machen, dem Betroffenen bei der Schreckensbotschaft nicht in die Augen blicken zu müssen?!
Sich das Trösten und die Tränen "ersparen" zu können...

Was für eine abartige Welt...
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Antje Hellmann aus Jena | 25.02.2013 | 15:49  
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