Sich auf den Weg für andere machen - Hungermarsch-Aktion der Bergschule Katholisches Gymnasium Heiligenstadt für die Uganda-Hilfe

Wann? 11.03.2012

Wo? Bergschule St. Elisabeth, Friedensplatz 5, 37308 Heiligenstadt Heilbad DE
Mit Feuereifer bei der Arbeit: Marie (links) und Florentine (rechts) bereiten das große Transparent vor, das während des Hungermarsches mitgeführt wird.
 
Haben das Transparent fast fertig: Lehrerin und AG-Leiterin Astrid Goldhorn sowie ihre beiden fleißigen Helferinnen Florentine Güsewell (links) und Marie Pietzuch (rechts).
Heiligenstadt Heilbad: Bergschule St. Elisabeth | „Mut“ lautet das Motto des diesjährigen Hungermarsches der Bergschule Katholisches Gymnasium Heiligenstadt. Dabei stehen die drei Buchstaben des Wortes zugleich für das Leitwort „Macht unseren Taten“.

Die Heiligenstädter Gymnasiasten haben sich dieses Leitwort überlegt, um zu zeigen, dass es immer wieder Mut braucht, um sich auf den Weg für andere zu machen, sich einfach für andere ins Zeug zu legen. Sie verbinden mit diesen Worten aber auch die Zuversicht, dass sie mit ihrem Engagement etwas bewirken.

„Mut - Macht unseren Taten“, so wird es auf dem großen Transparent zu lesen sein, das in der Arbeitsgemeinschaft „Vision Eine Welt“ unter der Leitung von Astrid Goldhorn vorbereitet wurde, und das nun den Hungermarsch am kommenden Sonntag anführen wird.

Tatsächlich laufen die Vorbereitungen aber schon seit den Weihnachtsferien. So gestalteten die Achtklässler der Schule für die fünften Klassen am 15. Februar eine Informationsveranstaltung in der es neben organisatorischen Fragen vor allem auch um die Hintergründe und Ziele der Aktion ging.

Die seit 1996 durch das Katholische Gymnasium veranstalteten Hungermärsche sind ein wichtiger Baustein des Uganda-Hilfe-Schulprojektes und gehen auf eine Idee der inzwischen verstorbenen Lehrerin Claudia Beckmann zurück.

Die gesamte Schulgemeinschaft und alle, die sich der Schule und dem Leitgedanken verbunden fühlen, sind aufgerufen, Mut zu zeigen, indem sie den Hungermarsch 2012 unterstützen, egal ob als Mitwanderer oder Sponsor. Bereits jetzt sprechen die Schülerinnen und Schüler Sponsoren an. Das sind oftmals die Eltern, Großeltern, Verwandte oder Bekannte, aber auch ehemalige Gymnasiasten, Unternehmen und Privatleute.

Zwischen 80 und einhundert Teilnehmer waren in den vergangenen Jahren auf den stets wechselnden Rundstrecken unterwegs. Angelaufen werden drei Zwischenstationen, an denen nicht nur die Kontroll- beziehungsweise Sponsorenkarten als Nachweis der zurückgelegten Kilometer abgestempelt werden. Vielmehr erhalten die Marschteilnehmer im Rahmen kleiner Andachten auch Gebets-Impulse zum Nachdenken.

Und damit bei dem Marsch über immerhin zehn bis zwölf Kilometer Distanz nicht wirklich gehungert werden muss, gibt es an den Stationen etwas Tee und Knäckebrot.

Zwischen 3.000 und 3.500 Euro wollen die Gymnasiasten der Bergschule mit der Hungermarschaktion wieder zusammenbringen. Das Geld wird nach den Osterferien dem Uganda-Kreis Heiligenstadt übergeben, der es dann auch tatsächlich persönlich in das Ostafrikanische Land bringt.

Fakten

- Der Hungermarsch beginnt am Sonntag, dem 11. März, um 10.00 Uhr mit einem Gottesdienst in der Klosterkirche.

- Ab zirka 11.00 Uhr startet der Hungermarsch am Katholischen Gymnasium, das auch wieder das Ziel sein wird.

- Die 10 bis 12 Kilometer lange Rundstrecke führt vom Stelzenberg über den Heidelberg, Westhausen und den Vitalpark zurück zur Schule.

- Das Heiligenstädter Gymnasium konnte bereits im Januar den Erlös aus einem Uganda-Basar in Höhe von 9.000 Euro an den Uganda-Kreis überreichen.

- Das Geld geht zu gleichen Teilen an das Kitovu-Hospital in Masaka und den mobilen Aidsdienst Mobile-Home Care.
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