Tanzen aus Leidenschaft - Yasmina wird als orientalische Tänzerin bei „Terra Magica – 1. Orientalisches Fantasy Spektakel“ dabei sein

Vorbereitungen für das Event in Duderstadt: Welcher Schmuck passt am besten zum Auftritt bei "Terra Magica" in Duderstadt. (Foto: Yvonne Donner privat)
 
Die Kleider und Kostüme für ihre Auftritte näht und bestickt Yasmina teilweise selbst. (Foto: Yvonne Donner privat)
Yasmina wird als Akteurin beim bevorstehenden Event „Terra Magica“ am 21. und 22. Juli in Duderstadt als Hennakünstlerin und insbesondere als orientalische Tänzerin dabei sein. Der Allgemeine Anzeiger sprach mit der Künstlerin aus Düsseldorf.

Wie kamen Sie zum orientalischen Tanz?

Das Tanzen erlernte ich von meiner Mutter, deren Wurzeln beim reisenden Volk der Zigeuner liegen. Um meinen Tanz in eine professionellere Form zu bringen, tanzte und lernte ich mit Pierre Moussa und seiner Frau Maria in Düsseldorf sowie mit anderen bekannten Künstlern, wie Leyla Jouvanna, Mojgan, Mokhles Arafi und Verahzad.

Was fasziniert sie selbst so an diesem Tanz?

Die Bewegung und die Leidenschaft sowie das damit verbundene Gefühl von Freiheit und Lebensfreude. Der orientalische Tanz fasziniert und beleitet mich schon mein ganzes Leben lang.

Freuen sie sich auf die Teilnahme an „Terra Magica“, dem 1. Orientalischen Fantasy-Spektakel?

Ich freue mich sogar sehr, da ich bei diesem Event meinen beiden Leidenschaften, sowohl dem orientalischen Tanz als auch der Hennamalerei mit eigenem Stand, nachkommen kann.

Welche Show werden sie in Duderstadt zeigen?

Ich werde verschiedene Kombinationen, sowohl im Bereich klassisch-orientalischer Tanz als auch aus dem Genre der Mittelaltermusik, darbieten. Dazu zählen zum Beispiel Schleiertanz, Schwerttanz und Tanz mit Shamdan.

Was ist Shamdan?

Ein Kerzenleuchter.

Warum haben sie sich gerade diese Kombinationen ausgesucht?

Die Herausforderung, Elemente aus dem klassisch orientalischen Tanz mit
mittelalterlicher Musik zu verbinden, hat mich angesprochen. Dies passt natürlich perfekt zum Konzept des „Terra Magica“.

Was in ihrer Show gehört für sie selbst zu den Favoriten?

Ich freue mich besonders auf meine Performances zu den Mittelalterstücken „Tine Bealtine“ von Omnia und „Salome“ von Saltatio Mortis.

Wie bereiten sie sich auf das orientalische Spektakel in Duderstadt vor?

Mit dem Erarbeiten einer Titelliste sowie dem Entwerfen und Einstudieren von passenden Choreographien. Zum anderen geht es um die Auswahl der passenden Kostüme, der Accessoires und des Schmucks.

Wie viele Stunden haben sie bereits in die Vorbereitung investiert?

Dies in Stunden anzugeben, ist schwierig, da sich natürlich immer wieder Dinge ergeben, die man ändern oder verbessern möchte. Grob kann man sicher sagen, dass für einen Auftritt von zehn Minuten mehrere Stunden an
Vorbereitung notwendig sein können.

Welches ist ihre favorisierte Musikrichtung?

Persönlich liebe ich die klassischen arabischen Lieder von Warda oder Umm Khaltoum, Tabla-Trommelstücke und den Dabke Tanz aus dem nahen Osten.

Fakten und Hintergrund


- Yasmina ist gebürtige Düsseldorferin.
- 2010 und 2011 eröffnete sie mit die Bootmesse in Düsseldorf mit 3.000 Gästen, und tanzte auch schon gemeinsam mit Pierre Moussa bei diversen orientalischen Shows, zum Beispiel von Kalima, Manis und Shahrazad Huisman.
- 2009 absolvierte Yasmina in Ägypten im Rahmenprogramm einiger Kreuzfahrtschiffe auf dem Nil orientalische Tanzauftritte.
- Zum Finale von „Terra Magica – 1. Orientalisches Fantasy Spektakel“ in Duderstadt wird sie gemeinsam mit der Siegerin der Wahl zur „Miss Oriental Dance Duderstadt 2013“ (Anmeldungen noch bis 30 Juni möglich) auf der Hauptbühne tanzen.
- Anmoderiert werden ihr Auftritt und andere Beiträge in Duderstadt von Helena Lehmann, die bereits bei der „World of Orient“ in Hannover, der „Orienta“ in Frankfurt und anderen namhaften, nationalen und internationalen Orient-Veranstaltungen in den vergangenen Jahrzehnten die Moderation übernahm.

- „Tine Bealtaine“ ist ein Stück der Pagan-Folk-Gruppe „Omnia“ aus den Niederlanden, das sich mit dem keltischen Jahreszyklus beschäftigt.
- „Salome“ ist der Titel eines Stückes der deutschen Mittelalter-Rock-Band „Saltatio Mortis“
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