Bienen hautnah zum Tag der offenen Tür Imkerei Albin Heddergott Küllstedt

Wann? 03.07.2016 13:00 Uhr

Wo? Heddergott, Bahnhofstraße, 37359 Küllstedt DE
Küllstedt: Heddergott | Bienen hautnah

Tag der offenen Tür

zum Tag der deutschen Imkerei am 03.07.2016

In einer Zeit in der alles technisiert, automatisiert und internetmäßig erschlossen ist, wird oft das Einfache, Natürliche und auch der Umgang mit der Natur oft seines Sinnes beraubt. Diesen Sinn zu vermitteln, Menschen an die Natur heran zu führen, hat der Imkerbund den Tag der Deutschen Imkerei ins Leben gerufen.

Jeder, ob Klein oder Groß, hat schon einmal was von Bienen gehört und auch vielleicht einmal mit den oft lästigen Verwandten der Bienen, den Wespen, unliebsame Bekanntschaft gemacht.
In der Schule lernt man, daß die Biene das dritt wichtigste Nutztier ist, doch kaum jemand weiß wie man die Bienen richtig hält und wie friedfertig diese Tiere auch sein können.
Weil man nicht einfach mal so mit der Bienenhaltung beginnt, sollte man sich erst einmal darüber informieren.
Albin Heddergott ist durch die Aktivitäten des Lehrers Funke aus Büttstedt, welcher mit an der Natur interessierten Kindern AG`s durchgeführt hat, auf die Idee gekommen einmal Bienen halten zu wollen.Dies wurde ihm leider erst möglich nachdem er seine berufliche und private Lebensrichtung gefunden hatte.
Als er seiner Frau eröffnete daß er Bienen halten will hat sie ihn damals vor die Alternative gestellt: „Bienen oder ich“. Zum Glück hat sie ihre Meinung geändert so daß sie ihm heute eine große Hilfe bei der Bearbeitung und Vermarktung des überschüssigen Honigs ist.
Bienen halten ist eine Tätigkeit, die hoch interessant ist, weil viele Faktoren zusammen kommen. Dies betrift die Witterung, die Blühfolge der Pflanzen, die gehaltene Biene und natürlich den Menschen der durch seine Tätigkeit die Erfolge oder Mißerfolge der Bienenhaltung mit beeinflußt.
Heute wird oftmals die Landwirtschaft mit ihrem Einsatz an Pflanzenschutzmitteln, für bestimmte Mißerfolge in der Bienenhaltung verantwortlich gemacht. Als gelernter Landschaftsgestalter hat er selber mit Pflanzenschutzmitteln gearbeitet und weiß auch um diese Problematik, und er behauptet, daß wenn die Landwirte verantwortungsvoll mit den Präparaten umgehen, es eigentlich zu keinen Beeinträchtigungen kommen dürfte. Die Landwirte sind aber auf die Angaben der chemischen Industrie zu ihren Präparaten angewiesen, welche ein entsprechendes Prüfverfahren ihrer Mittel nachweisen müssen. Wie diese Prüfverfahren durchgeführt werden und wer dann die Zulassung erteilt, hat in seinen Augen die größere Verantwortung gegenüber der Natur und den Vorgängen in ihr.
Dabei sollte auch nicht die Komplexität der verschiedenen Mittelanwendung und ihrer Spätfolgen außer Acht gelassen werden.
Wenn er heute hören muß, das europäische Politiker und Beamte hinter verschlossenen Türen über Marktregulierungen mit amerikanischen Behörden und Unternehmen diskutieren, weiß er auch, das europäische Standards für ein ungezügeltes Wirtschaften aufgegeben werden sollen, genannt sei hier TTIP, dann wird ihm Angst und Bange. Dies betrifft ihn sowohl als Verbraucher als auch als Imker, sagt er.

Um andere Menschen an die Natur und das verantwortliche Umgehen mit ihr heran zu führen, ist es ihm ein Anliegen die Imkerei weiter bekannt zu machen.Deshalb hat er auch die Verantwortung als Vereinsvorsitzender des Imkervereins Dingelstädt übernommen. Er ist der Meinung daß man aus der Bienenhaltung viel über die Natur und die Beziehungen der Menschen zu ihr lernen kann. Auch sollte man nicht den Wert der Bienenhaltung unterschätzen, denn die Bestäubungsleistungen der Bienen übertreffen um ein Vielfaches den Wert des erzeugten Honigs.
Aus diesem Grund wird er am 03.07.2016 in Küllstedt, Bahnhofstaße 8 von 13.00Uhr-18.00 Uhr seine Imkerei allen Interessierten zur Besichtigung öffnen.

Während der Besichtigung wird er zwei Schauschleuderungen durchführen, welches um 14.00Uhr und 16.00 Uhr stattfinden.
An diesem Tag stelle er auch ein paar historische Geräte und Hilfsmittel zur Anschauung aus.
Für interessierte Kinder wird eine kleine Malstrecke aufgebaut und wer möchte kann sich auch selber eine Kerze herstellen.

Neben der Beantwortung der eventuell anstehenden Fragen kann man sich auch auf Schautafeln mit der Bienenhaltung auseinandersetzen oder nebenbei einen
Film über die Bienenhaltung anschauen.
Bei all diesen Informationen soll natürlich auch der Honig nicht zu kurz kommen, denn der ist ja ein Hauptprodukt der Bienenhaltung fü den Imker, und soll deswegen auch mal probiert werden. Vielleicht schmeckt man ja bestimmte Pflanzen heraus.

Schauen Sie doch einfach mal herein.
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