Die Stadt auch 2013 weiter voran bringen - Grußwort des Heiligenstädter Bürgermeisters Thomas Spielmann

Stimmungsvolles Ambiente beim Weihnachtsmarkt im Barockgarten. (Foto: Harald Stitz)
 
Thomas Spielmann, Bürgermeister von Heilbad Heiligenstadt (Foto: privat Thomas Spielmann)
 
Der Barockgarten in Heiligenstadt mit dem Weihnachtsmarkt und (links) einem Stück der Kirche "St. Marien". (Foto: Harald Stitz)
Ein aufregendes Jahr 2012 neigt sich dem Ende zu. Begonnen hat es mit einem spannenden Wahlkampf und einem schließlich sehr knappen Ergebnis im Mai.

Am 1. Juli trat ich das ehrenvolle Amt des Bürgermeisters unserer Kreisstadt Heilbad Heiligenstadt an. Mir ist bewusst welche große Verantwortung, welch große Hoffnungen mir damit von unseren Heiligenstädterinnen und Heiligenstädtern und den Einwohnern unserer Ortsteile übertragen wurden. Wichtige Themen im Wahlkampf und damit die wichtigen Handlungsfelder in der Zukunft sind mehr Bürgerfreundlichkeit, mehr Gerechtigkeit und Transparenz bei den Entscheidungen und vor allem ist künftig ein größeres Augenmerk auf die Bedürfnisse unserer Jugend zu legen. Gerade ältere Menschen sprechen mich hierauf immer wieder an.

Natürlich führe ich Bewährtes fort und Begonnenes zu Ende. Das sind die Baumaßnahmen, die wir alle kennen. Außerdem haben wir die Entwicklung der Wohngebiete und Gewerbeflächen im Blick und arbeiten bereits an Erweiterungen. Wichtig ist mir auch die Vernetzung von Politik und Wirtschaft zur Lösung von Standortproblemen, und natürlich der Ausbau des Breitbandinternets.

Aber auch die Besuche gerade jetzt zur Weihnachtszeit in den Altenheimen unserer Stadt führe ich sehr gern weiter. Oder die schon zur Tradition gewordenen Besuche des Bürgermeisters bei runden Geburtstagen oder bei Ehejubiläen.

Hierbei habe ich auch viele wunderbare Menschen kennengelernt, die in aller Stille eine wichtige Aufgabe meistern, die längst nicht mehr selbstverständlich ist. Ich denke zum Beispiel an die Familie, die die an Demenz erkrankte und hochbetagte Mutter bei sich daheim pflegt. Auch regelmäßige, gemeinsame Ausflüge gehören zum Alltag, wie anstrengend das teilweise ist, vermag man nur zu erahnen. Natürlich kann nicht jeder von uns seine Angehörigen zu Hause pflegen, die Umstände dafür müssen passen, aber meine Hochachtung gilt denen, die das hinbekommen! Respekt zollen möchte ich aber auch den Mitarbeitern und den vielen Ehrenamtlichen, die sich in den Altenheimen um unsere älteren Menschen bemühen. Mich beeindruckt die immer wieder erlebte Herzlichkeit, mit der man dort seine Arbeit macht. Es ist ein gutes Gefühl, dass Beruf gerade hier oft mit Berufung zu tun hat. Vielen Dank dafür!

Im Zusammenleben gehen wir in unserer Stadt vielfach neue Wege.

Die Mitglieder unseres Stadtrates haben sich im Vorfeld intensiv mit dem Haushaltsentwurf auseinandergesetzt. Teilweise bis ins kleinste Detail wurde debattiert und gerungen. Am Ende haben wir einen Konsens gefunden, dem alle Fraktionen, bis auf die FDP, zustimmen konnten. Ich danke dafür herzlich, wir werden gemeinsam auch im kommenden Jahr die Entwicklung unserer Stadt vorantreiben!

Von großer Bedeutung ist dabei die touristische Vermarktung der verschiedenen Angebote in unserer Stadt und unserem Eichsfeld. Das Hotel "Am Vitalpark" ist bestens ausgelastet, jetzt muss es gelingen, hieraus und aus dem Therapiebereich, weitere Erträge zu generieren. Gesundheitstourismus, Familienferien, Wanderungen auf Pilgerwegen, müssen daher Themen für alle sein, die sich in Hotellerie und Gastronomie in unserer Stadt betätigen. Als Bürgermeister möchte ich hier zu mehr Gemeinsamkeit aufrufen und mit allem, was uns zur Verfügung steht, Hilfestellung geben. Denn nur gemeinsam sind wir stark!

Dies gilt auch für die Inhaber unserer Geschäfte in der Innenstadt. Es heisst, wir brauchen die "Innenstadtbelebung". Dieser Begriff klingt so passiv, wie eine Zutat zu einem Kuchen. Man gibt sie dazu und schon ist alles gut. Ein "Magnet" in der Wilhelmstraße aber macht keines der vorhandenen Geschäfte interessanter für unsere Heiligenstädter und unsere Gäste. Und auch wenn die Brache natürlich dringend attraktiv bebaut werden muss (wir arbeiten daran), zum Bummel über den Wilhelm lädt eine bebaute Stormpassage allein niemanden ein. Das Stadtfest und zuletzt der Weihnachtsmarkt haben gezeigt, wie wichtig durchdachte Aktionen sind. Es gelingt uns an solchen besonderen Tagen immer wieder, viele Menschen für unsere Innenstadt zu begeistern. Wie schaffen wir es also, dass der Wilhelm auch alltags attraktiver wird? Wie lösen wir die Nachwuchssorgen, uneinheitliche Öffnungszeiten, einen eingeschränkten Branchenmix und einiges mehr? Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Verbund der Händler (der IG) gute Ideen zu entwickeln.

Auch die Zusammenarbeit mit dem Jugendparlament ist sehr konstruktiv. Wir brauchen im Stadtrat diese Interessenvertreter, die sich für Projekte entscheiden und sie ausarbeiten, die den Abgeordneten diese wichtigen Projekte vorstellen und um deren Zustimmung werben. Zum anderen aber verantworten die Vertreter natürlich auch gegenüber der eigenen Generation diese Projekte. Hier muss man mitunter sicher gut argumentieren können, weshalb man das voranbringt, und nicht jenes. Ich habe daher großen Respekt vor allen, die diese Verantwortung übernehmen. Und ich werde weiterhin nach Kräften unterstützen.

Liebe Heiligenstädterinnen, liebe Heiligenstädter, liebe Einwohner in den Ortsteilen, meine neue Aufgabe macht mir viel Freude. Es ist aber unmöglich, alle Themen aufzulisten. Denn es ist eine unglaublich spannende und vielseitige Tätigkeit, die ständig neue Herausforderungen bringt. Sie zu meistern, machen meinen Tag zwar sehr lang, aber niemals langweilig. Auch im Jahr 2013 warten viele neue Themen auf uns, gehen wir Sie gemeinsam an und bringen wir unsere Stadt weiter nach vorn. Wirtschaftlich und vor allem auch gesellschaftlich. Denn gerade letzteres macht es aus, dass es, wie Storm sagt, "hier in der Tat reizend ist" zu leben.

Ich bedanke mich bei allen engagierten Menschen, die sich täglich ehrenamtlich oder beruflich um unsere Stadt und ihre Menschen bemühen. Bitte lassen Sie nicht nach, unser Erfolg steht und fällt mit Ihrem Engagement!

Meinen Mitarbeitern in der Verwaltung und in den städtischen Einrichtungen, unseren kommunalen Unternehmen, all denen, die im Dienst der Kirche stehen, allen Mitgliedern unserer Heiligenstädter Vereine und vor allem Ihnen, liebe Heiligenstädterinnen und Heiligenstädtern, wünsche ich noch eine schöne Adventszeit, ein besinnliches Weihnachtsfest und dann einen guten Start ins Neue Jahr!

Ihr
Thomas Spielmann
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