Worbis schrumpft

Bis zur Bildung des jetzigen Eichsfeldkreises war Worbis Kreisstadt. Esgab einen Kreistag mit allen dazu gehörenden Behörden und Einrichtungen.Man spricht heute immer mal noch vom Altkreis Worbis. Es wurden immer Zugeständnisse an Worbis gemacht. Ein Finanzamt wurde in Worbis gebaut.
Worbis ist eine ehrwürdige alte Stadt; aber das Dorf Leinefelde wuchs,bedingt durch den Eisenbahnknotenpunkt und durch den Bau der Baumwollspinnerei
und wurde erst 1969 als Stadt anerkannt. Die Stadtväter von Worbis sind an dieser
Entwicklung nicht ganz schuldlos. Bereits bei der Bildung des Eichfeldkreises
hjatte man damals gegen Heiligenstadt Leinefelde als den Mittelpunkt des Kreises
favorisiert.
Mit dem Zusammenschluß zur Einheitsstadt Leinefelde-worbis wurde dann, ob
bewust oder unbewust, ein weiterer Schritt in diese Richtung getan
Das Ergebnis,egal welche Ursache auch immer, ist eindeutig.
Finanzamt, Landwirtschaftsdamt, Gericht, Haus des Handwerks, Kulturhaus,
die Post, AOK, Herfag und Rossmann gibt es in Worbis nicht mehr und die
Polizeistation wartet immer noch auf eine Entscheidung. Und wenn ich mir im
Gegensatz zur Sparkasse und der Volksbank das Gebäude des ehemaligen VPKA
ansehe, dann glaube ich auch hier ist die Entscheidung schon gefallen.
Die Händler in Worbis bangen um ihre Existenz; und die Umgehung von Worbis
wird ein weiteres dazu tun. Es gibt dann die direkte Verbindung von Duderstadt
nach Leinefelde oder Dingelstädt. Worbis wid dann wie es so schön heißt eifach
links liegen gelassen.
Der Stadtrat der Einheitsstadt lässt sich immer wieder was einfallen um Kosten zu sparen auf Kosten von Worbis. Die Abgabe von Grünschnitt wurde schon nach
Leinefelde zentralisiert. Jetzt geht es um das Hallenbad,die Wipperwelle, in Worbis.
Es ist unverständlich,dass man den Bürgern von Worbis und Umgebung diese
Einrichtung nehmen will,obwohl es die Zusicherung gab,wenn das Freibad in Worbis aus Kostengründen geschlossen werden muss, dann steht das Hallenbad
zur Verfügung. Aber das ist längst Geschichte.
Einige Frauen, die diesbezüglich beim Bürgermeister der Stadt, Herrn Reinhardt,
waren,wurde mit der Darstellung der wunderbaren Nachnutzung abserviert.
Der Umbau kostet aber auch viel Geld
Für den Erhalt der Wipperwelle ist kein Geld vorhanden.
Denkt man denn nicht an die vielen betroffenen Menschen, darunter auch die
Schulkinder. Bürgernähe ist etwas anderes. Hunderte von Unertschriften, die
gesammelt wurden, sind inzwischen für Ungültig erklärt worden.
Am 23.Februar bildete sich in Worbis nach dem Beispiel von Heiligenstadt eine
"Initiative für Worbis" Es wird bereits über eine mögliche Schließung der Bücherei
nachgedacht. Dass es in Worbis noch ein Bürgerbüro gibt und der Bürgermeister
seinen Sitz in Worbis hat, ist sicher auch nur eine Frage der Zeit.
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2 Kommentare
446
Renato Pietsch aus Heiligenstadt | 03.03.2012 | 00:08  
446
Renato Pietsch aus Heiligenstadt | 03.03.2012 | 00:11  
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