Baumaßnahme liegt zeitlich im Plan - Zieldatum für Fertigstellung und Übergabe des neuen DRK-Seniorenzentrums in Leinefelde ist der 1. August

Haben den 1. August als Eröffnungstag fest im Blick: Franz Jaworski (links, Vorstandsvorsitzender der DRK Eichsfeld) und Polier Michael Ullmann (rechts) von der Firma HIG ( Hauptauftragnehmer).
 
Bereit gestellt: Werkzeug und Material für Maler- und Putzarbeiten im Innenbereich. Der Innenausbau ist bereits in vollem Gange.
„Trotz des langen Winters und der damit verbundenen Verzögerungen - wir haben nach wie vor den 1. August als Zieldatum für die Übergabe im Blick. Natürlich werden danach noch Restarbeiten nötig sein“, meint Franz Jaworski, Geschäftsführer sowie Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes Eichsfeld e.V., und beobachtet dabei die Arbeiter auf dem Baugerüst, welche mit Putzarbeiten an der Außenfassade des Pflegeheim-Neubaus in Leinefelde beschäftigt sind.

Dabei ist der Außenanstrich beinahe schon zur Hälfte fertig und lässt bereits erahnen, wie der große Gebäudekomplex zukünftig einmal aussehen wird. Zirka 30 Handwerker verschiedener Gewerke von etwa einem halben Dutzend Firmen treiben im Haus zudem emsig den Innenausbau voran.

Und auch die Außenanlagen, mit Zufahrt und Parkplätzen zur Jahnstraße hin sowie Grünbereichen und Sitzgelegenheiten nach hinten raus, werden in den kommenden Tagen in Angriff genommen. „Es wird eine exzellente Arbeit geleistet“, lobt Franz Jaworski die beauftragten Unternehmen.

Das ist auch wichtig, denn am 5. Juni soll im ersten Obergeschoss des zukünftigen Seniorenzentrums in der Leinefelder Südstadt ein Musterzimmer zur Besichtigung fertig sein.

Parallel zu den Baumaßnahmen beginnen dieser Tage die ersten Einstellungsgespräche. Rund 30 Vollzeitstellen werden im neuen Pflegeheim geschaffen. Gesucht wird neben technischen Kräften vor allem qualifiziertes Pflegefachpersonal.

„Wir haben zur Zeit schon eine Vielzahl von Bewerbungen vorliegen, und die Fachkräfte unseres Hauses werden nun auf die betreffenden Leute zugehen“, verrät Franz Jaworski, der zugleich darauf verweist, dass noch Bewerbungen eingereicht werden können.

Gegenwärtig laufen bereits Gespräche zur Absicherung der zukünftigen Essens- und medizinischen Versorgung sowie Verhandlungen mit verschiedenen Dienstleistern (zum Beispiel Friseuren). Gleichzeitig steht der DRK-Kreisverband unter anderem im Kontakt mit dem Landesverwaltungsamt, den Krankenkassen und dem Sozialamt des Landkreises Eichsfeld.

Platz für 60 Senioren, untergebracht in Einzelzimmern, wird das Seniorenzentrum bieten.

„Hier entsteht ein Haus, welches auf dem neuesten Stand ist, nicht nur bautechnisch gesehen, sondern auch von den Inhalten her. Geborgenheit, bedürfnisgerechtes Wohnen und ganzheitliche Pflege bilden dabei die Eckpfeiler unseres Hausgemeinschaftskonzeptes. Hinzu kommt die optimale Lage an der Grünen Achse Leinefeldes. Mit dem Kindergarten ‚Gockelhahn‘, dem Sozialen Zentrum, dem Leinebad und dem Sportpark in der Nachbarschaft liegt das Seniorenzentrum dabei mitten im pulsierenden Leben“, sagt Franz Jaworski und meint dann abschließend: „Auch, wenn der Umzug in ein Heim ein einschneidender Schritt ist, wir hoffen, dass viele Menschen in unserem neuen Seniorenzentrum eine zweite Heimat finden!“

Hintergrund


- Die Idee zum Bau eines neuen Seniorenzentrums hat Gerd Reinhardt, Bürgermeister und Präsident des DRK-Kreisverbandes Eichsfeld, 2008 angeschoben, nicht zuletzt mit Blick auf die demografischen Veränderungen in der Stadt.
- Die Planung lag in den Händen des Architekturbüros Ottmar Stadermann aus Hausen.
- Am 16. April 2012 war Baubeginn für das Objekt zwischen der Konrad-Martin-Straße und der Jahnstraße.
- Ein hier befindlicher Spielplatz, der vielen Leinefelder ans Herz gewachsen war, musste dem Neubau weichen.
- Als Ausgleich entsteht dafür aber auf der Ostseite des Sozialen Zentrums ein neuer Spielplatz mit modernen Spielgeräten.
- Am 29. Oktober 2012 konnte Richtfest gefeiert werden, und am 1. August diesen Jahres ist die Fertigstellung und Übergabe geplant.
- Der Investitionsbedarf für das neue Seniorenzentrum liegt bei rund 5,4 Mio. Euro.
- Neben Eigenmitteln des DRK-Kreisverbandes gab es auch 300.000 Euro von der Stiftung Deutsches Hilfswerk der Fernsehrlotterie „Ein
Platz an der Sonne“.
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