Eine Verjüngungskur für die „Alte Villa“ - Umbau und Sanierung in mehreren Bauabschnitten für das gebäude in der Halle-Kassler-Straße 33

Die teilsanierte "Alte Villa" von der Halle-Kassler-Straße her gesehen. Vor dem Gebäude stehen einige Parkplätze zur Verfügung.
Arenshausen: Alte Villa | Sie ist den Arenshäusern ein fester Begriff, die so genannte „Alte Villa“ in der Halle-Kassler-Straße 33. Erbaut wurde das Haus durch die Familie Jung im Villenstil, weshalb auch der Spitzname zustande kam. Zu DDR-Zeiten beherbergte das Gebäude zunächst den Kindergarten, später zusätzlich auch noch die Kinderkrippe. Als nach der Wende in unmittelbarer Nachbarschaft der Villa ein Neubau für die Unterbringung des Kindergartens entstand, blieb nur die Kinderkrippe in dem Gebäude in der Halle-Kassler-Straße 33. 1996/97 kam dann jedoch aufgrund der im Zuge der geburtenschwachen Jahre stark zurück gegangenen Kinderzahl für die Krippeneinrichtung das „Aus“.

Rund ein Jahrzehnt stand die alte Villa leer, bevor die Gemeinde Arenshausen vor etwa vier Jahren wieder erste Sanierungsmaßnahmen einleitete. Zunächst wurde in die Abdichtung des Daches investiert.

In diesem Zuge entfernte man auch die zahlreichen Schornsteine (sieben bis acht Stück auf dem Gebäude). Es erfolgte eine Trockenlegung des bis dahin unter Feuchtigkeit leidenden Kellers.

Die Decken erhielten eine Verstärkung, und es wurde eine Innen-Isolation eingezogen. Das Haus erhielt neue Fenster, die sich von ihrer Form her wieder am ursprünglichen Villen-Stil orientieren.

Nach dem Abschluss der Baumaßnahmen an der ersten Etage konnte in dieser eine Physiotherapiepraxis Einzug halten. Im vergangenen Jahr wurden die Arbeiten an der zweiten Etage fortgesetzt, mit dem Ergebnis, dass das Geschoss seit 1. Januar diesen Jahres durch ein Kosmetikstudio genutzt werden kann.

Das Gebäude verfügt nun über eine moderne Heizunganlage. In einem zukünftigen nächsten Bauabschnitt wäre die Wohnung im Dachgeschoss an der Reihe. Für die neuen Fenster sowie die zum Teil sanierte Außenfassade gab es Fördermittel, den Rest stemmte die Gemeinde aus eigenen Mitteln.

Bei Verfügung über die nötigen finanziellen Mittel werden in diesem Jahr noch die Sanierung der restlichen Außenflächen des Gebäudes sowie der Umbau des Verbindungstraktes zum Kindergarten in Angriff genommen.
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