Komm und tanz mit! - Musik, Bewegung und ganz viel Gemeinschaftsgefühl - Kreis- und Volkstänze können ganz viel Spaß machen

Tanz mit Spaß- und Gemeinschaftsgefühl: Tanzlehrerin Brigitte Edigarian (links) mit Roswitha Gurske.
 
Tanz mit Spaß- und Gemeinschaftsgefühl: Tanzlehrerin Brigitte Edigarian (2.v.li.) mit Mechthild Neumann (links), Gerda Nachtwey (2.v.r.) sowie Roswitha Gurske (rechts).
Leinefelde: Frauenzentrum Leinefelde | Die schnellen Rhythmen eines „Hassapiko“ dudeln durch den Versammlungsraum im Leinefelder Frauenzentrum. „Hassapiko“ - das ist griechische Tanzmusik und sozusagen der Vorgänger des „Syrtaki“.

Auf der improvisierten Tanzfläche halten sich Tanzlehrerin Brigitte Erigarian und weitere Frauen mit erhobenen Armen an den Händen gefasst und versuchen - immer schön entgegen dem Uhrzeigersinn - zu den eindringlichen Rhythmen zu tanzen.

Der „Hassapikos“ gilt mit seiner Kombination aus sechs Schritten als recht einfacher Tanz. Trotzdem bewegen sich die Frauen nicht alle im Gleichklang, und die Tanzkette gerät etwas durcheinander. Gelächter kommt auf, die Damen haben sichtlich ihren Spaß. Schon nach den ersten Versuchen ist da ein Gemeinschaftsgefühl spürbar. Da man sich beim Tanzen an den Händen hält, ist man aufeinander angewiesen und hilft einander.

„Der Grieche fängt beim Tanzfest mit ganz einfachen Schrittkombinationen an und steigert dann kontinuierlich die Schwierigkeit“, erklärt Brigitte Edigarian. Ansonsten macht die zertifizierte Tanzleiterin nicht so viele Worte. Sie sei nicht so der „theoretische Typ“, sondern tanzt statt langer Erklärungen lieber vor, was sie meint, sagt sie. Eine Weisheit möchte sie dann aber doch noch los werden: „Es ist ganz wichtig, dass man sich beim Tanzen öffnet, dass man ganz man selbst ist.“

Die Tanzlehrerin aus Wachstedt muss es wissen, hat sie doch im Rahmen ihrer Kreis- und Volkstanzkurse schon viele Gruppen aufgebaut, die zumeist langjährigen Bestand haben. So existiert die zum Beispiel die Gruppe im Familienzentrum Kloster Kerbscher schon seit elf Jahren, was etwas über den hohen Spaßfaktor verrät.

Die Kurseinheiten dauern jeweils zwischen anderthalb bis zwei Stunden und haben alle eines gemeinsam: „Bei uns ist jede ein echtes Tanzfest“, verrät Brigitte Edigarian und fügt hinzu: „Und das sorgt dafür, dass jeder nach den Kurseinheiten froh nach Hause geht. ‚Komm und tanz mit‘ ist eine Kernaussage, die eigentlich alles ausdrückt!“

Oder um es mit den Worten Gerda Nachtweys, Seniorin aus Dingelstädt und langjährige Kursteilnehmerin im Familienzentrum Kerbscher Berg, zu sagen: „Es kommt nicht aus Können an, sondern aufs Mitmachen! Ob man die Schrittkombination nach zwei Stunden beherrscht, ist völlig unwichtig! Viel wichtiger ist die Freude am Tanzen und der Bewegung in der Gemeinschaft! Das wächst, und man freut sich immer schon auf das nächste gemeinsame Wiedersehen.“

Kreis- und Volkstänze eignen sich übrigens für jedes Alter - vom Kind bis zum hochbetagten Senior. Und es geht zudem längst nicht nur um die Griechen. Zigeuner- und osteuropäische Tänze werden ausprobiert und sorgen für ebenso viel Spaß.

Hintergrund


Das Frauenzentrum in Leinefelde hat in diesem Jahr einen Kurs Kreis- und Volkstänze gestartet. Die Treffen finden einmal im Monat statt und dauern jeweils anderthalb Stunden.

Nächster Termin ist am Montag, dem 4. Februar, um 10.30 Uhr. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Eine vorherige Anmeldung ist allerdings unbedingt erforderlich. Anmeldungen und Informationen im Frauenzentrum Leinefelde, Soziales Zentrum, Jahnstraße 12, Telefon (03605) 51 87 88.
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