Countdown für den Iberg läuft - 18. ADAC-Ibergrennen steht in den Startlöchern und bietet Rennsport pur

Das Fahrerlager unterhalb der Rennstrecke wird zwischen den Läufen für ausführliche Checks am Fahrzeug genutzt. (Foto: Stefanie Gille)
 
Lokalmatador Markus Wüstefeld gehört zum Heiligenstädter Motorsportclub und durfte beim Rennen im letzten Jahr auf der heimischen Strecke natürlich nicht fehlen. (Foto: Stefanie Gille)
HEILIGENSTADT. Nur noch wenige Tage trennen die Bergrennsportfans vom Sportereignis des Jahres in Nordthüringen. Am kommenden Wochenende, dem 29. und 30. Juni, ist es nämlich schon soweit, dann erlebt das berühmte Ibergrennen in Heiligenstadt seine nunmehr bereits 18. Auflage.

Beinahe stündlich flatterten der Rennleitung in den vergangenen Wochen die Nennungen von hochkarätigen Rennfahrern aus ganz Europa in den Briefkasten. Das nun anstehende Rennwochenende im Eichsfeld zählt wieder zur Deutschen Bergmeisterschaft für Tourenwagen und Rennsportfahrzeuge. Dazu wird das 18. ADAC-Ibergrennen für zahlreiche Prädikate, Preise und Trophys gewertet.

Mit dabei sein will in diesem Jahr wieder der dreifache Deutsche Bergmeister für Rennsportfahrzeuge, Uwe Lang aus Schweinfurt. Er ist den Bergsportfans in guter Erinnerung, lieferte er sich doch am Iberg bereits mehrfach heiße Kämpfe um hunderstel Sekunden mit solchen Größen, wie Jörg Weidinger, Marcel Steiner, oder im vorigen Jahr Patrik Zajelsnik.

Auf letzteren sowie auf dessen Bruder Alexander dürfen sich die Besucher beim diesjährigen Rennen besonders freuen. Sie hatten 2012 in Heiligenstadt für Furore gesorgt. Für Patrik sprang dabei ein großartiger Tagessieg heraus. In diesem Jahr will er den Streckenrekord auf der Traditionsstrecke zum Forsthaus hinauf brechen.

Auch bei den Tourenwagen wird sich wieder die Deutsche Berg-Elite zusammenfinden. Und nicht zuletzt wartet der Heiligenstädter Motorsportclub im ADAC als Veranstalter mit einer Reihe von Lokalmatadoren auf.

Sascha Herz, Gerhard Dietrich, Markus Wüstefeld, Lars Bröker und Thomas Klingelberger werden am Iberg ihr Heimrennen bestreiten. Vor allem Thomas Klingelberger will es in dieser Saison wieder richtig wissen. Mit seinem VW Polo Kit Car hat er in diesem Jahr bereits die Bergrennstrecken am Schottenring, im luxemburgischen Eschdorf und in Wolsfeld mit fantastischen Ergebnissen bezwungen.

Natürlich wird auch rund um das Rennen an beiden Veranstaltungstagen viel los sein.
So ist es dem Motorsportclub gelungen, den Driftfahrer Oliver Harsch – selbst früher Bergrennfahrer – zu verpflichten. Mit drei Autos werden Oliver Harsch und sein Team am Berg sein und bei den Rückführungen zeigen, was es heißt, eine Kurve quer zu nehmen. Mutige Besucher des Bergrennens dürfen dabei gern gegen ein kleines Entgelt mit im Wagen sitzen.

Am Samstagabend, nachdem die Trainigsläufe gegen 18 Uhr abgeschlossen sind, wird es eine spektakuläre Trial-Show vom Team Immrsptz im Fahrerlager geben. Franz Mayer vom Motorsportclub fährt seit seinem 9. Lebensjahr Trial und war mehrfacher Vize Meister Hessen Thüringen in allen Leistungsklassen sowie Jugend Deutscher Meister 2009 mit der Mannschaft Hessen Thüringen.

Mit ihm werden Jan Peters und Christian Kregeloh die Show gestalten. Der 24-jährige Christian Kregeloh stammt aus Schwelm, war Junioren Europameister 2004, Dritter der Deutschen Meisterschaft 2012 (AI-Lizenz), sowie Mannschaftsweltmeister 2011, bei der Weltmeisterschaft waren 17 Nationen vertreten.

Jan Peters schließlich fährt seit 19 Jahren Trial, war ebenfalls mit Christian Kregeloh zusammen Mannschaftsweltmeister 2011 sowie Vize Deutscher Meister 2011. Auch im Endurosport ist er schon längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. Was die drei im Fahrerlager zeigen wollen, das verraten sie noch nicht. „Wir wollen die Gäste überraschen und verblüffen“, sagt Franz Mayer.

Hintergrundinformationen


- Das Training der Rennsportler beginnt am Samstag, dem 29. Juni, um 8.45 Uhr und wird sich bis 18 Uhr erstrecken.
- Die Startflagge zum ersten Wertungslauf fällt am Sonntag, dem 30. Juni, um 09.00 Uhr.
- Das Fahrerlager, das kostenlos besucht werden kann, befindet sich wieder mitten in der City von Heiligenstadt mit Tankstelle, Supermarkt und Restaurants.
- Karten gibt es an den Tageskassen, wobei ein Ticket für gleich beide Tage günstiger ist, als nur für einen Tag.

Fakten


- Streckenlänge: 2.050 Meter
- Höhenunterschied: 200 Meter
- Maximale Steigung: 10 Prozent
- Minimale Steigung: 8 Prozent
- Streckenbreite: zirka 6 Meter
- Streckenrekord: 53,150 Sekunden (aufgestellt 2009 von Jörg Weidinger im Osella BMW PA20/S)
- Tourenwagenrekord: 55,924 Sekunden (aufgestellt 2010 von Reto Meisel im Mercedes)
- Zugelassen sind alle Touren- und Rennsportwagen.
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