Ein Sport für Körper und Geist - Deutsche Meisterin im Karate kommt aus Heiligenstadt

Heiligenstadt. Nicht nur im Breitensport bietet der Heiligenstädter Karateverein „Ken Budo“ ein äußerst weit gefächertes Angebot, er stellt auch zahlreiche erfolgreiche Leistungssportler und wurde deshalb als Landesleistungszentrum Nord ausgezeichnet. Mehrere Kämpfer gehören dem Landes- oder gar Bundeskader an und der Vorsitzende Peter Friedensohn nahm in seiner aktiven Kämpferzeit an verschiedenen Europa- und Weltmeisterschaften teil. Seit 1995 gibt es den Verein in Heiligenstadt, doch richtig intensiv wurde die Vereinsarbeit erst ab dem Jahr 2001. Seitdem gehen die Mitgliederzahlen stetig nach oben und die Trainer kommen aus dem eigenen Verein. Den steigenden Mitgliederzahlen geschuldet zogen die Karate-Kämpfer Anfang des Jahres in ein größeres Gebäude, sodass im neuen „Dojo“, wie der Trainingsraum genannt wird, jedes Mitglied individuell und nach seinen persönlichen Fertig- und Fähigkeiten trainiert werden kann. Durch Außenstellen in Bad Sooden-Allendorf und Dingelstädt können auch hier Talente individuell gefördert werden. Insgesamt sind die Mitgliederzahlen mittlerweile auf etwa 160 angestiegen.
Stolz ist der Verein ganz besonders auf seine ausgeprägte Nachwuchsarbeit. Zahlreiche Talente wurden dabei schon entdeckt und Siege bei Meisterschaften auf Landes- und Bundesebene gefeiert.
Den größten Erfolg der letzten Wochen brachte dem Verein die Schülerin Anna Lena Raabe ein. Die 13-jährige siegte bei den deutschen Meisterschaften der Schüler in Lübeck und konnte damit ihren Vizemeistertitel von 2010 noch toppen. Schon seit acht Jahren ist sie eine begeisterte Kämpferin. Im Team erfolgreich war außerdem die 10-jährige Sarah Hunold, sie holte jetzt den Thüringer Landesmeistertitel nach Heiligenstadt, während sie im vergangenen Jahr im Einzel Thüringer Landesmeisterin wurde.
Mit Mathis Lorenz, dem neunjährigen Grundschüler aus Arenshausen haben die Karatekas ein ganz großes Talent entdeckt. Bei seinem ersten großen Wettkampf im Jahr 2009 wurde er Thüringer Vizemeister, ein Jahr darauf räumte er sogar einen Doppelerfolg in den beiden Kategorien Kata (Formenlauf) und Kumite (Kampf) ab. Auch in diesem Jahr nahm er an den Landesmeisterschaften teil und holte erneut den ersten Platz im Kata und wurde mit dem Team Landesmeister im Kumite. „Er wird sicher ein ganz großer Kämpfer“, hofft die Vereinsführung.
Insgesamt ist Karate eine äußerst vielfältige Sportart, die nicht nur die persönliche Fitness und Motorik verbessert sondern sich auch positiv auf den Geist auswirkt. „Die Achtung vor dem Gegner, das Grüßen beim Betreten des Dojos und die Disziplin dem Trainer und Trainingspartner gegenüber sind wichtige Eigenschaft unserer Sportart“, erklärt Peter Friedensohn. Neben einem gesteigerten Selbstbewusstsein kann sich Karate außerdem positiv auf die Konzentration auswirken. „Und die Kinder lernen, dass sie durch Fleiß und Ehrgeiz im Sport und im Leben vorankommen“, freut sich der Trainer.
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