Junger Heiligenstädter imponiert beim hochrangigem int. Turnier im Odenwald

Lukas Aschoff (rot)
 
Lukas Aschoff
Wie jedes Jahr zu Pfingsten fand zum 6. Mal das internationale U21-Randori im Odenwald statt, u.a. eines der wichtigsten Qualifikationsturniere für die Karate Europameisterschaft 2017.
Vom 13. bis 16. Mai trafen sich 650 Athleten aus 14 Nationen in Wald-Michelbach (Odenwald) um Trainingseinheiten und Wettkämpfe durchzuführen. Die viertägige Veranstaltung steht unter der Federführung des DKV-Jugend-Bundestrainer Klaus Bitsch und beinhaltet für alle Beteiligten ein anspruchsvolles Programm. Dieses ist dass größte Event dieser Art in Europa. Das Training an diesen Tagen ist besonders auf die Stärkung der Psyche und der Physis ausgerichtet. Dabei soll die Willenskraft und das Durchhaltevermögen der Athleten besonders geschult werden.
Zwischen den Trainingseinheiten wurden dann am Samstag und Sonntag die Wettkämpfe in den jeweiligen Alters- und Gewichtskategorien im „Jeder gegen Jeden“ Modus durchgeführt.
Auch vom Karate Club Schmalkalden nahmen einige Kämpfer an diesem Turnier teil. In der Altersklasse U10 und U12 gingen mit Lucia Ulrich, Marvin Sitz, Nico Schultz und dem Geschwisterpaar Adrian und Daniel Wicke hoffnungsvolle Talente auf die Tatami. Sie zeigten alle sehr gute Leistungen an diesem Randori Wochenende und konnten viele neue Erfahrungen in den Lehrgangseinheiten sammeln.
In der Kategorie U14 +50 kg mussten sich Stenley Keller und der aus Heiligenstadt stammende Lukas Aschoff in einem aus 16 Kontrahenten bestehenden hochkarätigen Teilnehmerfeld, welches in zwei Gruppen unterteilt wurde, durchsetzen.
Stenley Keller startete gut in den Wettkampf und konnte seine im Training geübten Techniken auf der Tatami umsetzen. Leider konnte er auf Grund einer Verletzung im 3. Kampf nicht weiter am Wettkampf teilnehmen und so ruhen alle Hoffnungen auf Lukas.
In seinen 7 Poolkämpfen gegen Gegner aus Österreich, Schweiz, Dänemark und Deutschland zeigte der Heiligenstädter all sein Können sowie sein ganzes taktisches Verständnis und gewann mit 8:0, 3:0, 2:0, 2:0, 5:0, 1:0 alle seine 6 Kämpfe zu „Null“. Um sicher ins Finale einziehen zu können, musste im letzten Kampf gegen den Vizedeutschen Meister des vergangenen Jahres Ayman Rouchdi vom German Karate Federation, welcher auch all seine Kämpfe vorher gewann, ebenfalls ein Sieg her.
Angefeuert von den Zuschauern, den Vereinskameraden und den Trainern zeigten beide Athleten Karate auf höchstem Niveau. 10 Sekunden vor Schluss gelang Lukas der entscheidende Treffer zum 1:0 und dem verdienten Einzug ins Finale.

Lukas Aschoff knapp im Endkampf unterlegen


Im abendlichen Finale kam es nun zum Kampf gegen den Vorjahressieger Mikkel Bögelund vom Sportskarate aus Dänemark.
In diesem Finale kämpfen beide sehr zurückhaltend, jeder wusste um die Stärken des Anderen und keiner wollte den ersten Treffer setzen ohne einen Gegentreffer zu kassieren. So stand es nach der regulären Kampfzeit unentschieden und ein Kampfrichterentscheid musste den Sieger ermitteln, welcher zu Gunsten von Lukas Gegner ausfiel.
Dennoch ist der zweite Platz bei diesem hochrangigen Turnier sehr hoch anzurechnen.
Im Hinblick auf die Deutsche Meisterschaft Mitte Juni kann man nach diesem hervorragenden Ergebnis wirklich zufrieden sein, so seine Trainer nach der Veranstaltung.

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