Karate für Menschen mit Behinderung

Dr. M. Schorr (2. Kyu und C-Trainer DOSB) bei einer Trainingseinheit
Ken Budo Heiligenstadt bietet Karate für Menschen mit Behinderungen an

(sTa) Sport verbindet und bringt Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Das gilt auch für Karate.
Wer jedoch an Karate denkt, denkt an schnelle, gezielte und kraftvolle Bewegungen. Da fällt es im ersten Moment schwer, sich Menschen mit Behinderung beim Karate vorzustellen, doch auf den zweiten Blick muss jeder zugeben, dass Karate sehr vielfältig ist, sodass trotz jeder möglichen Beeinträchtigung noch sehr viele Techniken übrigbleiben, die der oder die Behinderte ausführen kann.
Da im Karatetraining alle Alters- und Leistungsgruppen miteinander trainieren können, ist die Integration von Karateschülern mit Behinderung nicht schwer.
Im Heiligenstädter Karateverein Ken Budo findet immer Freitags eine Trainingseinheit für Menschen mit Behinderungen statt, welche von Dr. Michael Schorr (2. Kyu und C-Trainer DOSB) leitet wird.
Schon jetzt nehmen mehrere behinderte Karatekas an diesem Training teil.
Sie lernen nicht nur ihren Körper dadurch besser kennen, sondern auch Spaß zu haben und Ihr Selbstbewusstsein zu stärken.
Behindertenkarate ist allerdings mehr als nur das Erlernen von Techniken, denn es werden dadurch auch die Beweglichkeit, die Koordination, die Ausdauer, die Schnelligkeit und die Kraft geschult, die jedem auch außerhalb dieser Kampfkunst im Alltag weiterhelfen.
Jeder Mensch, so auch die Menschen mit Einschränkungen, bringen ganz unterschiedliche Vorrausetzungen mit, was aber für das Training lediglich bedeutet, sich den unterschiedlichen Niveaus anzupassen.
Denn eine Sehschwäche, ein Hörgerät oder eine sonstige körperliche Beeinträchtigung bedeuten nicht, dass Karate nicht praktiziert werden kann. Ein Karateka ohne Handikap lernt beim Training die Rücksichtnahme, der mit Handikap versucht die Herausforderungen mit Hilfe seiner Trainingspartner individuell zu bewältigen.
Inzwischen kann man schon erste Erfolge bei der Umsetzung der Karatetechniken trotz Beeinträchtigung in den Bereichen Motorik, Kognition, Sprache und Wahrnehmung sehen.
In kleinen Übungsgruppen funktioniert das sehr gut, so dass jeder für sich etwas mitnehmen kann.
Falls Ihr auch Interesse habt, würden wir uns freuen wenn ihr vorbei kommt und einfach mal mitmacht. Ihr findet uns in Heiligenstadt, Steingraben 13 sowie weitere Informationen im Internet unter www.kenbudo.de
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