Lukas und sein Karateverein Ken Budo

  Mein Name ist Lukas Aschoff, bin 10 Jahre alt und habe vor einem Jahr mit dem Kampfsport Karate angefangen.
Ich möchte Euch gerne mal unseren Sport vorstellen und erklären worum es dabei geht.
Wenn mich Freunde und Bekannte fragen welchen Sport ich betreibe antworte ich voller Stolz „Karate“ und schon kommen die fragenden Blicke, was ist das eigentlich.
Karate ist eine vielfältige und dynamische Kampfkunst, wobei die Schwerpunkte des Karatetrainings die Schulung der Koordination, der Konzentration und des Selbstbewusstseins sind. Es ist nicht nur ein idealer Ausgleich zum Alltag sondern trägt auch zu einer gesunden und aktiven Lebensweise bei. Das gilt nicht nur für junge und ältere Menschen sondern auch für Menschen mit Behinderungen. Einfach jeder kann den Weg des Karates ( Karate-Do) beschreiten.
Es gibt drei Säulen im Karate: Kihon, Kata und Kumite.
Kihon bedeutet ins Deutsche übersetzt „Grundschule“. Es ist die Basis für einen erfolgreichen Weg im Karate. Nur wenn man die Grundtechniken in Karate gut beherrscht, ist man in der Lage diese Bewegungen später im Kata und Kumite umzusetzen.
Kata (Formlauf) ist nicht nur ein fest vorgegebener Ablauf von Karatetechniken sondern dient zur Selbstverteidigung und ist gut zur Gesundheitsförderung.
Die dritte Säule des Karates ist das Kumite, zu Deutsch „der Kampf“.
Im Kumite werden Abwehr-, Angriffs,- und Kontertechniken bzw. –kombinationen mit dem Partner geübt. Dem Karateka wird dabei ein hohes Maß an Präzision und Kontrolle über die eigenen Karatetechniken abverlangt. Ziel dieser Übungen ist es, den Karateka an den freien Kampf heranzuführen.
Getreu dem Karateleitspruch „Karate no sente na shi!“- „Im Karate gibt es keinen ersten Angriff“ werden Karateka nur im absoluten Notfall einen Angriff starten.
Als Betreibender einer Kampfsportart ist man zu Verantwortungsvollem und defensivem Verhalten angehalten.
Karate beginnt und endet immer mit Respekt.
Trainiert und gekämpft wird im traditionellen Gewandung, dem Gi.
Der weiße Karateanzug aus Baumwolle, bestehend aus Hose und Jacke, wird nur durch eine Schnürung und den Karategürtel zusammengehalten.
Beim Karategürtelsystem wird zwischen verschiedenen Schüler- (neun Kyu-Grade) und Meistergürtel (zehn Dan-Grade) unterschieden.
Die einzelnen Gürtelfarben zeigen den jeweiligen Entwicklungs- und Leistungsstand eines Karatekas an. In festgelegten Abständen zwischen sechs Monaten und einem Jahr kann man an einer Karateprüfung teilnehmen.
Durch eine Klassenkameradin wurde ich auf diese Sportart aufmerksam. Sie nahm mich mit in den Verein Ken Budo in Heiligenstadt und dort durfte ich viermal zum Schnuppern mitmachen.
Ich bin heute 10 Jahre alt und habe den grünen Gürtel (6.Kyu) auf den ich sehr stolz bin.
Zum Training gehe ich 3-mal in der Woche Montags, Mittwoch und Freitags für je 1 Stunde in unsere Dojo. In diesem Jahr nahm ich auch schon an Turnieren teil. Mein größter Erfolg war der 1.Platz beim Wartburgpokal im Kumite U11 sowie der Gewinn der Th. Landesmeisterschaft im Kumite-Team U11. Unsere Trainer sind manchmal streng und achten sehr auf Disziplin. Es ist nicht immer leicht nach einem anstrengenden Schultag volle Leistung zu bringen. Aber meistens schafft unserer Sensei Peter Friedensohn es uns zu motivieren.
Auf Grund der guten Leistungen wurde unserem Verein der Titel “Landesleistungszentrum Nord” verliehen.
Falls ihr auch Interesse habt kommt doch einfach vorbei und macht mal mit. Ihr findet uns in Heiligenstadt, Steingraben 13 sowie weitere Informationen im Internet unter www.kenbudo.de oder ruft einfach meinen Trainer an - 0151-50231042.
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