Medaillenregen für Heiligenstädter Karatekas auf Deutscher Meisterschaft

v.l. Lukas Aschoff, Sarah Hunold, Marlon Henze und Eduard Quint
 
Sarah Hunold (roter Gürtel)
Sarah Hunold neue Deutsche Meisterin




Vom Samstag, den 28. Juni bis Sonntag 29. Juni stellten hoffnungsvolle
Karate-Talente Deutschlands in der Erfurter Leichtathletikhalle ihr Können unter
Beweis. Aufgrund der diesjährigen stattfindenden Weltmeistermeisterschaft der
Senioren in Bremen wurden die Wettbewerbe in den Disziplinen Kata (Formenlauf) und Kumite (Freikampf) in den Altersklassen Schüler (U14), Jugend (U16) und Junioren (U18) zusammen ausgetragen. Insgesamt 996 Athletinnen und Athleten gingen bei der größten Deutschen Meisterschaft aller Zeiten auf acht Kampfflächen an den Start.

Deutlich sichtbar traten die Athletinnen und Athleten des Thüringer Karateverbandes und ihre Trainer geschlossen auf. Man merkte, dass ein Teamgeist entstanden ist,
der in der Halle für die lautstarken Unterstützung der Kämpfer sorgte.
Dieser großen Herausforderung stellten sich insgesamt fünf Karatekas
vom Heiligenstädter Karateverein Ken Budo e.V., die sich bei den zurückliegenden
thüringischen Landesmeisterschaften qualifiziert hatten. Nach der letzten Deutschen Meisterschaft im November 2013 blieb zur Vorbereitung auf die diesjährige Meisterschaft nur knapp ein halbes Jahr Zeit, um mit den qualifizierten Teilnehmern zu trainieren.

Am Samstag gingen Marlon Henze (U14 -33 kg) und Eduard Quint (U18 -55
kg) an den Start. Marlon Henze bestritt die Vorrundenkämpfe seines Meisterschafts-Debüts mit Bravour und erreichte das Finale. Dort stand er Louis Böhler vom
Bushido Verden/Niedersachsen gegenüber, dem er sich nach einem spannenden Kampf knapp geschlagen geben musste. So erlangte er den Vizemeister-Titel bei seiner ersten Deutschen Meisterschaft!

Eduard Quint erreichte nach zwei Vorrundensiegen verdient das Finale.
Dort traf er, wie schon so oft bei den letzten Turnieren, auf David Kuhn vom SV Kassel/Hessen. Beiden Finalisten war dadurch das jeweilige Kampfverhalten bekannt, sodass sie mit einer gewissen Distanz in den Kampf starteten. Während
des spannenden Kampfes gewann Eduards Gegner die Oberhand und wurde Sieger. Nichts desto Trotz konnte sich Eduard am Ende über die Silbermedaille freuen und auf seine Leistungen stolz sein.

Am Sonntag gingen Lukas Aschoff (U14 -48kg), Cornelius Wand (U14 +53kg)
und Sarah Hunold (U14 +50kg) an den Start.

Lukas präsentierte sich in Topform und konnte seine Platzierung bei den
vorangegangenenTurnieren und Meisterschafen bestätigen. Bis zur Meisterschaf konnte er bei fast jedem Start diesen Jahres eine Medaille holen und krönte die
Saison mit einer Bronzemedaille ab. Nach einer starken Vorrunde musste er sich im Einzug ins Poolfinale Maxim Sorokin vom SV Kassel/Hessen geschlagen geben. Da dieser das Finale erreichte, konnte Lukas sich über die Trostrunde souverän
den dritten Platz erkämpfen. Ein super Ergebnis bei seiner zweiten Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft.

Etwas Pech hatte Cornelius Wand, der zum Auftakt knapp unterlag und bereits in der Vorrunde ausschied. Da sein Gegner das Finale nicht erreichte, blieb die Trostrunde für Cornelius leider verwehrt.

Mit 22 weiteren Starterinnen aufgeteilt in zwei Pools ging Sarah Hunold als letzte Kämpferin für den Ken Budo Heiligenstadt e.V. an den Start. Sarah belegte im vergangenen Jahr den 3. Platz und hatte sich einiges für 2014 vorgenommen.
Mit Siegen über Sachsen 4:0 und Baden-Württemberg mit 4:0 ging es gegen
Lara Werdehausen vom Budokan Bochum/NRW um das Poolfinale und somit um
den Einzug in das Finale. Sarah ließ sich nicht beirren und holte mit drei Fußtechniken zum Kopf eine 9:0 Punktwertung und somit noch vor Ablauf der regulären Kampfzeit den Sieg und erfüllte sich ihren Traum vom Finale. Dort traf sie wie auch im letzten Wettkampf beim Neko-Cup in Maintal auf ihre Kontrahentin Celine Müller aus Baden-Württemberg. Auch hier ließ Sarah keine Zweifel an ihrem Können und holte mit dem Endergebnis 2:0 die Goldmedaille nach Heiligenstadt. Chapeau vor solch einem überlegenen Durchmarsch durch alle Kämpfe der Deutschen Meisterschaft!

Heimtrainer Peter Friedensohn sowie das Trainerteam des Karatevereins sind sehr stolz auf die Leistungen ihrer Schützlinge und solch ein grandioses Ergebnis einer Deutschen Meisterschaft.
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