Wir sind ein Team! - Auf Erfolgskurs - Die D-Junioren des 1. SC 1911 Heiligenstadt e.V. mit ihren beiden Trainern Mario Lamczyk und Stephan Hoch

  HEILIGENSTADT. „Wir haben als Kinder und Jugendliche selbst aktiv Fußball gespielt und so erlebt, wie wichtig eine Führung der Mannschaft im Sportverein durch einen Trainer ist“, sagt Mario Lamczyk und erntet ein zustimmendes Nicken durch Stephan Hoch.

Die beiden Männer trainieren seit fünf Jahren gemeinsam eine Nachwuchs-Fußballmannschaft des 1. SC 1911 Heiligenstadt e.V. Bis 2008 kannten sich Mario Lamczyk und Stephan Hoch nicht einmal, obwohl sie in diesem Jahr bereits eine Gemeinsamkeit verband: Ihre Söhne, Marius Lamczyk sowie Ole Hoch, spielten gemeinsam bei den F-Junioren.

Als der damalige Trainer der Nachwuchskicker sein Amt aufgrund eines Auslandssemesters in Spanien abgeben musste, standen die F-Junioren ohne Coach da. „Der scheidende Trainer sagte damals zu mir: Mache du es doch“, erzählt Stephan Hoch. „Allein habe ich mir das nicht zugetraut. Weil ich aber wusste, dass Mario als DFB-Trainer vom Stützpunkt Leinefelde schon gewisse Erfahrungen besitzt, sprach ich ihn an. Als er dann meinte, dies nicht allein bewerkstelligen zu können, entschloss ich mich, die Trainer Lizenz C zu machen, damit wir die Mannschaft gemeinsam trainieren können.“

Bei der Verabschiedung des alten Coachs im August 2008 wurden den 14 Nachwuchskickern des 1. SC 1911 Heiligenstadt, allesamt zwischen sieben und acht Jahre alt, ihre beiden neuen Trainer vorgestellt. Seitdem wird zweimal in der Woche trainiert - im Jahr sind das über 60 Trainingseinheiten. Hinzu kommen an jährlich 22 Wochenenden Punktspiele sowie die Teilnahme an weiteren Turnieren.

„Wir waren von Anfang an relativ erfolgreich und haben immer oben mitgespielt“, meint Mario Lamczyk. Noch in der Spielsaison 2008/2009 holten sich die F-Junioren den 3. Platz in der Staffel der Kreisklasse, in den beiden folgenden Jahren wurden sie sogar Staffelsieger.

2011/2012 sicherten sie sich in der Thüringer Verbandsliga auf Anhieb den zweiten Platz hinter Rot-Weiß Erfurt. Beim Turnier der Thüringer Staffelsieger erreichten Platz 4, nicht ohne zuvor den späteren Titelträger Carl-Zeiss-Jena mit einem 2:1 besiegt zu haben. Auch in der gerade beendeten Spielsaison 2012/2013 zeigten sich die Schützlinge von Mario Lamczyk und Stephan Hoch mit einem Kreismeistertitel bei den D-Junioren sowie 275 Toren bei nur 29 Gegentoren auf dem Spielfeld auf Erfolgskurs.

„Aber es ging uns eigentlich weniger um die Siege als vielmehr darum, dass die Kinder Freude am Fußballspielen haben“, gibt sich Mario Lamczyk bescheiden.

Stephan Hoch sieht das ähnlich: „Wir freuen uns auf das Erreichte und hoffen für die kommende Saison einfach, in der Verbandsliga wieder offensiv und erfolgreich mit zu spielen.“

„Stephan Hoch und ich, wir als Trainer wünschen uns, dass die Mannschaft, so wie sie ist, noch lange zusammen spielt und auch noch außerhalb des Sportplatzes ein Team bleibt.“


Mario Lamczyk, Trainer der Fußball-D-Junioren beim 1. SC 1911 Heiligenstadt e.V.

Die Chancen dafür stehen offensichtlich recht gut, denn die beiden Trainer legen großen Wert auf Nachhaltigkeit. Was den Optimismus nährt, erklärt Mario Lamczyk: „Das Schöne ist, dass es uns über die zurückliegenden fünf Jahre hinweg gelungen ist, unseren Stamm aus zwölf bis 13 Spielern zu halten.“

Hintergrund


>„Wir betreuen die Jungs seit 2008 und haben von Anfang an gesagt, dass bei uns nicht allein der Fußball im Mittelpunkt steht, sondern dass es uns auch um soziale Kompetenzen geht. Nicht umsonst lautet unser Schlachtruf: Wir sind ein Team!“, erklärt Trainer Mario Lamczyk.

So sind bei den ehemaligen F- und jetzigen D-Junioren des 1. SC 1911 Heiligenstadt neben Training und Spielbetrieb auch verschiedene Freizeitaktivitäten angesagt. Dazu zählen Fahrten, beispielsweise ins Tropical Island südlich von Berlin oder nach Rostock (inklusive eines Freundschaftspiels gegen den FC Hansa Rostock), ein Ferienlager mit Sport- und Freitzeitaktivitäten, ein Eltern-Kind-Pilotprojekt, Stadtbesichtigungen, aber auch das Hineinschnuppern in andere Sportarten, wie zum Beispiel Boxen oder Ju-Jutsu.
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