Zuversicht nach Horrorjahr - Nach Schock im 100. Jubiläumsjahr hat der SV 1911 Dingelstädt e.V. 2012 viel vor

Geschafft: Aufstieg der 1. Fußballmannschaft des SV 1911 in die Bezirksliga 2007 unter dem damaligen Trainer Thomas Stang. (Foto: SV 1911 Dingelstädt)
 
Spielszene Ende der 50 Jahre auf dem Sportplatz „Auf der Heide" in Dingelstädt. (Foto: SV 1911 Dingelstädt)
Dingelstädt: Sportlerheim SV Dingelstädt 1911 e.V. | DINGELSTÄDT. Im vergangenen feierte der Sportverein 1911 Dingelstädt e.V. (SVD) seinen 100. Geburtstag.
„Sportlich sah es für uns im Jubiläumsjahr aber eher schlecht aus, denn die erste und zweite Fußball-Mannschaft sind abgestiegen. Ein echtes Horrorjahr und ein Schock für den SVD“, bekennt Thomas Eckhardt, 1. Vorsitzender des Sportvereins. „Gemeinsam mit Trainer Sven Münster wollen wir die erste Mannschaft in der neuen Spielsaison ab August mittelfristig im oberen Tabellendrittel der Kreisliga etablieren und langfristig wieder den Aufstieg in die Kreisoberliga schaffen.“

Am Sonntag, dem 11. März, beim ersten Rückrundenspiel nach der Winterpause gegen die Elf von Kalteneber/Lutter, ging die Dingeldstädter „Erste“ mit einem 3:3-Unentschieden vom Rasen. „Die Platzverhältnisse waren schlecht, doch das Ergebnis ist okay“, resümiert der SVD-Chef und verweist darauf, dass die I. Mannschaft vom Altersdurchschnitt her noch eine relativ junge Mannschaft sei.

Die II. Mannschaft unter den Fittichen von Trainer Manfred Burreh spielt in der zweiten Kreisklasse und hält hier momentan Platz zwei. „Die Zweite ist für den Verein und speziell die erste Mannschaft sehr wichtig, denn sie sichert uns nicht nur den Nachwuchs sondern fungiert bei Spielerausfällen auch als Reservepool“, betont Thomas Eckhardt.

Apropos Nachwuchs - hier darf der SV Dingelstädt mit Besetzungen in sämtlichen Klassen - von den A- bis zu den G-Junioren - durchaus optimistisch in die Zukunft blicken. Die A-Junioren mit den beiden Übungsleitern Thomas Schröter sowie Frank Wagner haben sich 2011 sogar den Kreismeistertitel sichern können und streben nun den Aufstieg in die Landesklasse an.

Alle übrigen Nachwuchsmannschaften spielen derzeit auf Kreisebene. Die Alte-Herren-Mannschaft des SVD trägt Freundschaftsspiele aus und zeigt sich auch darüber hinaus sehr rührig.

Auf dem Jahresprogramm stehen da unter anderem ein Familienfest am 7. Juli im Sportlerheim, eine gemeinsame Fahrt am 15. September (mit noch offenem Ziel) sowie am 15. Dezember die traditionelle Weihnachtsfeier.

Und dass die Alten Herren nicht nur mit dem „Runden Leder“ umzugehen wissen, sondern auch mit Spielkarten, werden sie am 9. November bei einem Skatabend klarstellen. Komplettiert wird die Abteilung Fußball des SVD durch eine schlagkräftige Damen-Mannschaft.

Ein ganz besonderer Höhepunkt 2012 verspricht das Vereinssportfest zu werden, das vom 15. bis 17. Juli wegen der zeitgleich laufenden Fußball-Europameisterschaften in der Ukraine einige Zusatz-Events im Programm haben wird. Trotz der guten Nachwuchsbesetzung freut man sich beim SV 1911 Dingelstädt immer über neue, fußballbegeisterte Spieler, ganz egal ob klein oder groß, jung oder schon älter. Interessierte können sich unter Telefon (036075) 301 23 direkt an Thomas Eckhardt wenden.

Die Handballer

Abteilung Handball mit drei Mannschaften im Spielbetrieb:

Beim SV 1911 Dingelstädt e.V. dreht sich längst nicht alles nur ums runde (Fußball)-Leder.

Die Handballer in der Verantwortung von Abteilungsleiter Eike Clasen sind der zweite wichtige Bestandteil des Vereins.

Die I. Männer-Mannschaft spielt auf Landesliga-Ebene, und verbuchte in seinem letzten Spiel am 10. März zu Hause gegen den HSG Hörselgau einen 28:25-Erfolg.

Die Handball-Frauen sind in der Landesklasse beheimatet, während die dritte Mannschaft der Handball-Abteilung - die D-Jugend weiblich, ihre Wettkämpfe in der Verbandsliga bestreitet.

„Unsere Handballerinnen und Handballer haben es leider sehr schwer“, weiß Thomas Eckhardt und gibt auch gleich eine Begründung: „Im Vergleich zum Fußball gibt es in Thüringen relativ wenige Handball-Mannschaften, sodass zum Bestreiten der Wettkämpfe zum Teil sehr weite Strecken zurück zu legen sind.“
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