20 Jahre erfolgreiche Jugendarbeit - Dank intensiver Bemühungen um den Nachwuchs ist die Märther Feuerwehr heute gut aufgestellt

  Marth: Feuerwehr | Wie Pilze schossen die Jugendfeuerwehren im Eichsfeld Anfang der 90er-Jahre aus dem Boden. Mit dabei die Kameraden aus Marth, die damit nun ihr zwanzigjähriges Bestehen feiern können. Schon einige Zeit vor dem offiziellen Gründungsdatum reifte die Idee und auch vor der Wende war die Feuerwehr in der Jugendarbeit aktiv. Als erster Jugendwart hatte Dieter Eckardt acht junge Kameraden an seiner Seite. Schulungen und Ausbildungen prägten die Anfangsjahre und bei Wettkämpfen zwischen den Wehren der Verwaltungsgemeinschaft (VG) konnten die Nachwuchsfeuerwehrleute ihr Können unter Beweis stellen. 1999 folgte Enrico Krebs im Amt des Jugendwartes und brachte die Jugendwehr 2001 zum mitgliederstärksten Jahr. 15 Kinder und Jugendliche, davon fünf Mädchen gehörten der Wehr damals an. Für das 350-Einwohner zählende Dorf eine stolze Leistung. Diese Zeit war neben der weiteren Ausbildung besonders durch verschiedenste Pokale, Wettkämpfe und Zeltlager in der VG geprägt. 2004 begann mit den Seifenkistenrennen der Feuerwehren im Landkreis eine kleine Erfolgsgeschichte für die Märther. Schon ein Jahr später wurde die Wehr dank der neu gebauten Kiste des heutigen deutschen Meisters im Seifenkistenrennen Christopher Maiss (AA berichtete) zum ersten Mal Kreismeister. Vier weitere Titel folgten in den kommenden Jahren und die Rennfahrer aus Marth waren kaum zu schlagen. Leider wurden die Rennen im vergangenen Jahr aufgrund einiger Unfälle eingestellt, laut aktuellen Planungen soll es aber noch in diesem Jahr ein neues Rennen in Marth geben.
Seit 2003 ist mit Christian Eckardt der Sohn des ersten Jugendwartes in dieses Amt hineingewachsen und er weiß aus eigener Erfahrung: „Wäre die solide Ausbildung und Jugendarbeit der ersten Jahre nicht gewesen, hätten wir heute nicht eine solch starke Einsatzabteilung.“ Gern erinnert er sich auch an den Weltrekordversuch im vergangenen Jahr im Heidepark Soltau zurück. Dieser und noch viele andere Höhepunkte aus den vergangenen 20 Jahren wurden bei einer Festveranstaltung der Wehr am vergangenen Wochenende ausgewertet. Die Ehrenspange in Bronze erhielten Dieter Eckardt und Wolfgang Schneemann für ihre Verdienste um die Wehr in den ersten Jahren. Mit der Ehrennadel in Bronze wurden Christopher Maiss und Enrico Krebs ausgezeichnet. Neben der Festveranstaltung hatte die Wehr außerdem am Wochenende zum Orientierungslauf durch den Ort eingeladen. Als Gastgeber durften die Mädchen und Jungen aus Marth zwar nicht selbst teilnehmen, sie unterstützten die Erwachsenen jedoch tatkräftig an den fünf verschiedenen Stationen, an denen die neun angereisten Mannschaften aus den umliegenden Orten sowie die befreundete Wehr aus Kirchworbis ihr Können im Knotentest oder der Gerätekunde unter Beweise stellen mussten. Als letzte und schwierigste Aufgabe wartete ein simulierter Unfall auf den Nachwuchs. Über den Sieg konnten sich am Ende die Kameraden aus Gerbershausen freuen, die Burgwalde und Rohrberg auf die weiteren Plätze verwiesen. „Nach dem Jubiläum bereiten wir uns nun intensiv auf den nahenden Kreisausscheid der Jugendfeuerwehren in zwei Wochen in Arenshausen vor“, berichtet Jugendwart Christian Eckardt. Hier hoffen die Akteure natürlich auf einen Platz auf dem Treppchen und werden dementsprechend ihr Bestes geben.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige