Das Grenzmuseum benötigt Unterstützung: „Wir suchen versierte Paten!“

Erste Rostflecken an der Tür: Auch für diesen Ural-Lkw mit Radarantennenaufbau suchen Museumsleiter Wolfgang Ruske und sein Team vom Grenzmuseum noch Paten.
Allendorf: Grenzmuseum "Schifflersgrund" | Fünf Hubschrauber, fünf Kettenfahrzeuge (darunter ein amerikanischer M-41- sowie ein russischer T-34-Panzer), rund 20 Grenzsicherungs-Fahrzeuge, drei Volkspolizei-Wagen, zwei Polizei-Motorräder und noch einige mehr - der Technikpark des Grenzmuseums "Schifflersgrund" kann sich wirklich sehen lassen.

Einen Teil der Geräte, wie zum Beispiel die Hubschrauber, den T-34-Panzer und einige Polizeifahrzeuge, hat das Team der Gedenkstätte in mühevoller Arbeit hergerichtet, ja sie zum Teil sogar wieder fahrbereit gemacht. "Wir sind stolz und froh, unseren Besuchern - immerhin fast 40.000 im Jahr - einen solch großen Technikpark präsentieren zu können", so Wolfgang Ruske, Leiter des Grenzmuseums und des Arbeitskreises Grenzinformation.

Allerdings sei die Pflege und Wartung der Fahr- und Fluggeräte mit den personellen Möglichkeiten der ehrenamtlich geführten Gedenkstätte kaum sicher zu stellen. "Wir brauchen Hilfe und freuen uns über jeden, der uns in Form einer Patenschaft unterstützt", erläutert Ruske. Erste Paten gibt es schon in Form von zwei Reservistenkameradschaften, die sich um den "Hotchkiss"-Schützenpanzer und den M-41-Panzer des Grenzmuseums kümmern.

Doch man muss weder Soldat noch Pilot sein oder gewesen sein, um für eine Patenschaft in Frage zu kommen. Vielmehr sind technische Versiertheit (beispielsweise als Schlosser) oder auch eine Malerausbildung gefragt, um die "wertvollen Schätzchen" wieder aufzuarbeiten, ja sie vielleicht sogar fahrbereit zu machen. "Eine Werkstatt samt Ausrüstung steht im Grenzmuseum zur Verfügung, und über die anfallenden Fahrtkosten kann man reden. Die Paten haben natürlich immer freien Eintritt in unserer Einrichtung und werden mit einem Hinweisschild an den entsprechenden Fahrzeugen auch als Paten ausgewiesen", so Wolfgang Ruske. Und als Pate dürfe man auch schon mal "sein Fahrzeug" höchstselbst fahren (insofern es fahrtüchtig sei), beispielsweise auf dem rund drei Kilometer langen Kolonnenweg am Schifflersgrund oder sogar zu Veranstaltungen außerhalb der Gedenkstätte.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige