Ecklingerode feiert Kirmes - Rasur und Ausgraben stellen Neuburschen auf die Probe

Wann? 21.10.2011 bis 23.10.2011

Wo? Saal, Ecklingerode DE
Ein paar Schnappschüsse von der Kirmes 2010.
Ecklingerode: Saal | Am Wochenende feiert Ecklingerode zum 27. Mal das Kirchweihfest, welches zusammen von den Kirmesburschen und Pfarrer Bernhard Streicher organisiert wird. Los geht es am Donnerstag mit dem Antrinken der Kirmes, ehe einen Tag später die Band „Cliff“ zur Rocknacht aufspielt. Nach der Friedhofsandacht am Samstag geht es dann weiter mit dem Suchen und Ausgraben der Kirmes, was eine von verschiedenen Prüfungen darstellt, die die neuen Kirmesburschen zu absolvieren haben. Erst nach der erfolgreichen Rasur am Abend, wo zum Tanz die Band „Thanas“ spielt, sind die Burschen offiziell in den Verein aufgenommen. Mit besonderer Spannung wird dabei in jedem Jahr das Motto erwartet, unter dem Burschen die Rasur durchführen. Der Sonntag beginnt ganz im Zeichen des Kirchweihfestes mit dem Gottesdienst. Anschließend folgt ein Frühshoppen zu den Klängen der „Original Ecklingeröder Blaskapelle“. Zum Kindernachmittag laden dann wieder Dirk & Uli ein. Höhepunkt beim abendlichen Tanz mit Rampenlicht ist die große Tombola, wo wieder tolle Preise zu gewinnen sind. Um 24 Uhr wird die Kirmes 2011 dann schon wieder beerdigt.
Nach dem Frühshoppen am Montag folgt der Rentnernachmittag, wozu die Kirmesburschen und Pfarrer Streicher wieder herzlich einladen. Im Anschluss findet die Kirmes 2011 in geselliger Runde Ihren Ausklang.



Im Jahr 1985 hatten sich in Ecklingerode eine Handvoll junger Männer zusammengefunden, mit der Idee im Ort eine Kirmes zu feiern. Die Initiative ging dabei vom heutigen Ehrenkirmesburschen Matthias Menge aus. Eine Tradition des Vereins ist außerdem, dass Ortspfarrer Bernhard Streicher sich um das leibliche Wohl der Gäste kümmert. Immer am Donnerstag vor der Kirmes feiert er ein großes Schlachtefest. Der schwarze Hut ist für die Ecklingeröder Kirmesburschen das wichtigste Utensil, er ist Wappen und Markenzeichen. Wird er abgenommen oder gar vergessen, kann es für den Einzelnen so richtig teuer werden, denn für jedes Vergehen, was die Kopfbedeckung betrifft winken den Burschen Geldstrafen. Schon auf der ersten Kirmes im Jahr 1985 trugen die Burschen den Hut als Erkennungszeichen. Die ebenfalls heute zur Burschenkleidung gehörende Weste und Schleife kamen dann erst in den folgenden Jahren hinzu. Während zuerst Rot als Vereinsfarbe gewählt wurde, stiegen die Kirmesburschen später auf das noch heute getragene Blau um. Die Vereinstracht wird seit der Gründung des Vereins 1998 stets von den aktiven Kirmesburschen getragen.
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